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Kinoplakat: The Million Dollar Hotel
Zu viel der Kunst
Zu wenig Story
Titel The Million Dollar Hotel
(The Million Dollar Hotel)
Drehbuch Bono + Nicholas Klein
Regie Wim Wenders, Deutschland, UK, USA 2000
Darsteller

Jeremy Davies, Milla Jovovich, Mel Gibson, Jimmy Smits, Peter Stormare, Amanda Plummer, Gloria Stuart, Tom Bower, Donal Logue, Bud Cort, Julian Sands, Conrad Roberts, Harris Yulin, Charlayne Woodard, Ellen Cleghorne u.a.

Genre Drama, Crime
Filmlänge 122 Minuten
Deutschlandstart
10. Februar 2000
Inhalt
Los Angeles im Jahr 2000. Ein heruntergekommenes Hotel in den Hügeln Hollywoods, voll mit skurrilen Existenzen, die jedem Irrenhaus die Ehre gereichen würden. Skinner, ein Detektiv, recherchiert hier den Tod des exzentrischen Einzelgängers Izzy, der zum Erstaunen seiner Mitbewohner ein ganz anderer war, als er immer gesagt hatte.

Währenddessen ist der unermüdliche Concierge Joe bemüht, das alltägliche Chaos im Hotel unter Kontrolle zu halten.
Eloise ist eine bezaubernde, ja fast geisterhafte Erscheinung in dieser verdrehten Welt. Ein unschuldiger, gefallener Straßenengel, in den sich Tom Tom – unser Erzähler – verliebt …

Was zu sagen wäre

Kinoplakat (US): The Million Dollar HotelTja … wenn Wim Wenders die Kamera auspackt, darf man kein rasantes Drama erwarten. Wenders (Buena Vista Social Club – 1999; Am Ende der Gewalt – 1997; „Der Himmel über Berlin“ – 1987; „Paris, Texas“ – 1984; Der amerikanische Freund – 1977; Alice in den Städten – 1974) ist der Mann für die leisen, die philosophischen Zwischentöne. Und er verehrt das amerikanische Kino der 40er und 50er Jahre Diese Paarung – Zwischentöne hier, Verehrung da – führt zu Stillstand. Die Produktion protzt mit großen Namen, erzählt eine zarte Liebesgeschichte, einen mysteriösen Todesfall und präsentiert einen Dahiell-Hammett-artigen Detektiv. und die Idee zum Ganzen hatte U2-Sänger Bono.

Zu viel des Guten: Deutscher Autorenfilm verbindet sich mit US-Kinomythen, großen Namen und der Einsamkeit des Wolfes. Bei allem Respekt, aber das ist fürs Kino zu wenig – eine tragfähige Story darf schon auch sein.

Wertung: 4 von 11 D-Mark
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