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Kinoplakat: Radio Days
Eine Hommage an das Kino im Kopf
Melancholische Erinnerungen
Titel Radio Days
(Radio Days)
Drehbuch Woody Allen
Regie Woody Allen, USA 1987
Darsteller

Seth Green, Josh Mostel, Dianne Wiest, Renee Lippin, Mia Farrow, Mike Starr, Paul Herman, Don Pardo, Martin Rosenblatt, Helen Miller, Danielle Ferland, Julie Kavner, Julie Kurnitz, David Warrilow, Wallace Shawn, Mick Murray, William Flanagan, Michael Tucker, Josh Mostel u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
1. Oktober 1987
Website woodyallen.com
Inhalt

Joe lebt zusammen mit seiner Großfamilie am Rand von Brooklyn. In einer ganz normalen, kleinbürgerlichen jüdischen Familie, in der man sich liebt und in der man sich streitet.
In der man aber vor allem eines tut: Radio hören!

Tante Bea etwa: Mit Inbrunst übt sie die neuesten Tanzschritte, um eventuelle Ehekandidaten zu bezaubern. Oder Joes Vater, der bei Sport am Radio klebt, oder Joes Mutter bei Klamauk und Preisrätseln. Joe erinnert sich auch an Sally White, die in den kargen Zeiten versucht, sich über Wasser zu halten und ständig auf die Nase fällt.

Erinnert sich auch, daß Radio Sally Glück gebracht hat …

Was zu sagen wäre

Eine melancholische Zeitreise voll wehmütiger Erinnerungen – ein Film in Sepiafarben. Romantisch geradezu. Wenn der Film an etwas krankt, dann daran, dass er eigentlich keine Geschichte erzählt. „Radio Days” ist ein Mosaik aus vielen kleinen Geschichtchen, es fehlt ein Höhepunkt, etwas worauf wir hinfiebern wollen.

Woodys Hommage an die frühen Tage des Radios wird als Ende einer Trilogie interpretiert. „Broadway Danny Rose” (USA 1984) als Hommage an das Vaudeville-Theater und „Purple Rose of Cairo” (USA 1984) als Hommage an das gute alte Kino galten als dessen Vorläufer.

Bei der Besetzung griff Woody auf seiner bewährten Mitspieler zurück – Mia Farrow, Dianne Wiest, Diane Keaton, Jeff Daniels – und baute zudem echte Radio-Stars von damals ein: Kenneth Roberts, Guy Le Brow, Don Pardo und Dwight Wiest.

Wertung: 9 von 10 D-Mark
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