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Kinoplakat: 101 Dalmatiner
Knuffige Pelzknäuel in einem
erstaunlichen Real-Film
Titel 101 Dalmatiner
(101 Dalmatians)
Drehbuch John Hughes
nach dem Roman von Dodie Smith
Regie Stephen Herek, USA 1996
Darsteller Glenn Close, Jeff Daniels, Joely Richardson, Joan Plowright, Hugh Laurie, Mark Williams, John Shrapnel, Tim McInnerny u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 103 Minuten
Deutschlandstart
6. März 1997
Inhalt

Was für eine Hundeleben! Bei einem Spaziergang im Park begegnen sich der Dalmatiner-Rüde Pongo und die Dalmatiner-Dame Perdy. Es ist Liebe auf den ersten Blick.

Natürlich geht diese Liebe auch an den beiden Hundeherrchen, Roger und Anita, nicht spurlos vorbei. Amors Pfeil trifft mitten ins Herz und kurz darauf stehen die beiden vor dem Traualtar. Auch die Liebe der beiden Hunde bleibt nicht ohne Auswirkung: 15 kleine Dalmatiner-Babys purzeln durchs Haus.

Doch dies ist erst der Anfang der Geschichte: Anitas bösartige Arbeitgeberin und Modediva Cruella De Vil träumt von einem Mantel aus reinstem Dalmatinerfell. Als Anita die Hunde nicht hergeben will, lässt Cruella De Vil durch ihre Ganoven den ganzen Wurf entführen.

Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, bei der die Dalmatiner die Hilfe von zahlreichen anderen Tieren bekommen …

Was zu sagen wäre

101 Dalmatiner ist die Realverfilmung des Disney-Zeichentrickfilms von 1961. Damit alles einheitlich aussah, musste Regisseur Stephen Herek (Mr. Holland's Opus – 1995; „Die drei Musketiere“ – 1993; Mighty Ducks – Das Superteam – 1992; „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ – 1989; „Critters - Sie sind da!“ – 1986) jede Woche neue Hunde casten: Für die Aufnahmen kamen nur acht Wochen alte Welpen in Frage. Mit den meisten Hundejungen konnte deshalb nur eine Woche gearbeitet werden, weil sie danach zu groß für ihre Rolle waren. Insgesamt spielten also mehr als 250 Dalmatiner-Babys mit.

Und es ist schon ein großer Spaß, sich während des chaotisch-niedlichen Films vorzustellen, wie die Dreharbeiten zwischen all diesen knuffigen Knäueln funktioniert haben können. Für solche Vorstellungen hat der (erwachsene) Zuschauer Zeit, nicht, weil der Film langweilg wäre, sondern, weil – kindgerecht – manch erzählerische Redundanz in die Dramaturgie gebaut ist.

Glenn Close („Mary Reilly“ – 1996; „Schlagzeilen“ – 1994; Das Geisterhaus – 1993; Hook – 1991; „Die Affäre der Sunny von B.“ – 1990; „Gefährliche Liebschaften“ – 1988; Eine verhängnisvolle Affäre – 1987; „Das Messer“ – 1985; Der Unbeugsame – 1984; „Der große Frust“ – 1983; „Garp und wie er die Welt sah“ – 1982) als böse Dalmatiner-Jägerin ist der Hit. Offensichtlich ist es ihr eine große Freude, mal so richtig die Sau raushängen lassen zu dürfen.

Wertung: 7 von 11 D-Mark
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