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Kinoplakat: Resident Evil - Extinction
Sonnig aufgepeppte Zombiejagd
Jovovich unter Photoshop
Titel Resident Evil: Extinction
(Resident Evil: Extinction)
Drehbuch Paul W.S. Anderson
nach Motiven des gleichnamigen Videospiels von Capcom
Regie Russel Mulcahy, Deutschland, UK, Frankreich 2007
Darsteller Milla Jovovich, Oded Fehr, Ali Larter, Iain Glen, Ashanti, Christopher Egan, Spencer Locke, Matthew Marsden, Linden Ashby, Jason O'Mara, Mike Epps, Joe Hursley, John Eric Bentley, James Tumminia, Kirk B.R. Woller u.a.
Genre Horror, Action
Filmlänge 94 Minuten
Deutschlandstart
27. September 2007
Inhalt

Das T-Virus der Umbrella Corporation hat fast die gesamte Menschheit dahingerafft, nur leider nicht ganz: Die Infizierten wandeln als Untote herum und trachten den wenigen nicht infizierten nach dem Leben.

Alice macht sich zusammen mit einer Gruppe Überlebender auf den Weg nach Arcadia. In diesem Refugium in Alaska soll ein Überleben noch möglich sein. Der Weg dorthin wird allerdings von Dr. Isaacs und der Umbrella Corporation erschwert, denn mit Hilfe einer Klonarmee will Isaacs endgültig die Kontrolle über die Infizierten und die Lebenden gewinnen.

Als einziger Ausweg verbleibt für Alice nur der Kampf und die engültige Vernichtung der Umrella Corp …

Was zu sagen wäre

Artwork: Resident Evil - Extinction

Russel Mulcahy ist sonst nicht unbedingt ein Regisseur, dessen Filme in Erinnerung bleiben. Mt Ausnahme von „Highlander - Es kann nur einen geben”, hat er im Allgemeinen Dutzendware abgeliefert, der man aber eine Qualität nie absprechen konnte: Mulcahy liebt das Bild. Seine Filme sind so gesehen echte Hingucker.

Sie mögen durchschnittlich langweilig/spannend sein, aber zu gucken gibt es immer. Das gilt für seine rasende Wildschsau im australischen Outback („Razorback”, 1984) ebenso, wie für wildgewordene Killer-Maniacs in „Ricochet - Der Aufprall” (USA 1991) oder den behaupteten, dabei wenig düsteren Shadow und der Fluch des Khan (USA 1994).

Im vorliegenden dritten Teil der Resident-Evil-Serie mutiert Mulcahys Bildbesessenheit plötzlich zum Matchwinner. Klar ist die Story bei „Mad Max” und Co. abgekupfert, aber nachdem Teil 2 nur ein actionorientierter Aufguss von Teil 1 war, sind die Reise durch die Wüste und die Bilder in Las Vegas doch wenigstens ein Fortschritt. Und Milla Jovovich hat Mulcahy so derart über den Weichzeichner laufen lassen, dass Alice in Zombieland zur bronzenen Erlöserin aufsteigt, die dieser entrückten Welt entrückt ist.

Der Rest ist Zombies wegpusten und üppige Frauen in Schießer-Feinripp-Montur, die markige Sprüche werfen in einer Welt, in der Männer wahlweise als wissenschaftliche Monster oder Kanonenfutter taugen. Alles zusammen ist das mehr, als ich vorher erwartet hatte.

Wertung: 6 von 6 €uro
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