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Kinoplakat: Der Mann in der Eisernen Maske
Schöne Gegen-den-Strich-Besetzung
uninspirierte Regie, mäßiges Script
Titel Der Mann in der Eisernen Maske
(The Man in the Iron Mask)
Drehbuch Randall Wallace
nach dem Roman „Le Vicomte de Bragelonne“ von Alexandre Dumas père
Regie Randall Wallace, USA, Frankreich 1998
Darsteller

Leonardo DiCaprio, Jeremy Irons, John Malkovich, Gérard Depardieu, Gabriel Byrne, Anne Parillaud, Judith Godrèche, Edward Atterton, Peter Sarsgaard, Hugh Laurie, David Lowe, Brigitte Boucher, Matthew Jocelyn, Karine Belly, Emmanuel Guttierez u.a.

Genre Abenteuer
Filmlänge 132 Minuten
Deutschlandstart
9. April 1998
Inhalt

Der junge König Ludwig ist der absolute Herrscher Frankreichs. Während er im Palast rauschende Feste feiert, entwickeln sich in den Straßen von Paris Unruhen. Das Volk hungert und droht mit Rebellion. Noch gelingt es dem Captain der Musketiere, D'Artagnan, die Massen zu besänftigen. Doch der König zeigt sich wenig einsichtig.

Als er den jungen Raoul an die vorderste Front schickt, um sich mit seiner Verlobten zu amüsieren, macht er sich den ehemaligen Musketier Athos zum Feind. Gemeinsam mit seinen Weggefährten Porthos und Aramis decken die drei ein lange verschwiegendes Geheimnis auf: In den finsteren Kerkern lebt ein junger Häftling mit einer eisernen Maske, ein enger Verwandter des Königs. Die ehemaligen Musketiere fassen den Plan, den Gefangenen zu befreien und ihn an den Hof zu bringen …

Was zu sagen wäre

Hui, die drei Musketiere sind wieder da. Und mit welcher gegen den Strich gebürsteten Starbesetzung! Gut: Es fällt schwer, Gabriel Byrne („Gestern war ich noch Jungfrau“ – 1998; Die üblichen Verdächtigen – 1995) als D'Artagnan zu akzeptieren, aber  der stolze Jeremy Irons („Lolita“– 1997; „Gefühl und Verführung“ – 1996; Stirb langsam – Jetzt erst recht – 1995) als Aramis und der schräge John Malkovich (Con Air – 1997; „In the Line of Fire“ – 1993; „Gefährliche Liebschaften“ – 1988; Das Reich der Sonne – 1987) als Athos machen das leicht wett. Und Leonardo DiCaprio (Titanic– 1997; William Shakespeares Romeo & Julia – 1996; Gilbert Grape – 1993) als böser König? Wunderbar!

Weniger wunderbar sind Script und Regie – jeweils Randall Wallace (Script zu Braveheart – 1995). Beide haben sich von bunten Kostümen, edlen Fräuleins und prächtigen Schlössern nicht beeinflussen lassen und bieten Durchschnittsware.

Wertung: 6 von 11-D-Mark
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