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Plakatmotiv: Ein Ticket für zwei (1987)
Zwei Vollblut-Clowns
auf Abenteuertrip
Titel Ein Ticket für zwei
(Planes, Trains & Automobiles)
Drehbuch John Hughes
Regie John Hughes, USA 1987
Darsteller Steve Martin, John Candy, Laila Robins, Michael McKean, Kevin Bacon, Dylan Baker, Carol Bruce, Olivia Burnette, Diana Douglas, Martin Ferrero, Larry Hankin, Richard Herd, Susan Kellermann, Matthew Lawrence, Edie McClurg u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 93 Minuten
Deutschlandstart
28. April 1988
Inhalt

Der erfolgreiche Werbefachmann Neal Page hat seiner Familie versprochen, an Thanksgiving zu Hause zu sein. Deshalb beeilt er sich nach seinem letzten Termin in New York, so schnell wie möglich nach Chicago zu kommen. Dies ist jedoch nicht so einfach, da Hunderttausende auch nach Hause wollen.

Es beginnt schon damit, ein Taxi in Manhattan zu bekommen. Dabei läuft ihm Del Griffith, Vertreter für „die besten Duschvorhangringe der Welt“, über den Weg. Die Reise verläuft von nun an chaotisch. Was der penible und erfolgverwöhnte Neal auch anstellt, alles geht schief und er wird seinen lästigen, ständig quasselnden Reisebegleiter Del, der sich zudem als schlampiger Chaot entpuppt, einfach nicht los.

Plakatmotiv (US): Planes, Trains and Automobiles – Ein Ticket für zwei (1987)Das Flugzeug wird wegen eines Schneesturms nach Wichita, Kansas, umgeleitet, es gibt nur noch ein Hotelzimmer mit einem Doppelbett, das sie sich teilen müssen. Sie werden ausgeraubt und fahren bei minus 20 Grad auf der Pritsche eines Lieferwagens zum Bahnhof. Der Zug gibt unterwegs den Geist auf, die Mietwagengesellschaft setzt Neal auf einem riesigen Parkplatz ohne den Mietwagen ab und schließlich geht das Auto, das Del besorgt hat, in Flammen auf, nachdem er versehentlich auf dem Highway auf die Gegenfahrbahn gefahren ist. Leider waren Neals Papiere und sämtliche Kreditkarten im Auto …

Was zu sagen wäre

Das ist jetzt nicht ein Film, den man wegen einer sophisticated Bildsprache schaut, bei dem man sich dafür interessieren würde, was der falsche Sitznachbar für die Psyche eines Menschen bedeuten kann.

Es ist ein Film für zwei Komiker. Es geht schief, was schief gehen kann. Das gibt Steve Martin, dem gelenkigen Clown (Roxanne – 1987; „Der kleine Horrorladen“ – 1986; „Drei Amigos!“ – 1986; Solo für 2 – 1984; Ein Single kommt selten allein – 1984; „Der Mann mit zwei Gehirnen“ – 1983; Tote tragen keine Karos – 1982; „Reichtum ist keine Schande“ – 1979), und John Candy, dem sympathischen Chaoten mit Übergewicht (Mel Brooks' Spaceballs – 1987; „Der kleine Horrorladen“ – 1986; Splash – Jungfrau am Haken – 1984), Gelegenheit, ihr ganzes Können auszuspielen. Während wir auf der Metaebene vorgeführt bekommen, wie abhängig der moderne Mensch von einem funktionierenden öffentlichen Verkehrssystem abhängt, sind die beiden Männer einfach sehr lustig.

Und John Hughes, Regisseur von Coming-of-Age-Dramen („Ferris macht blau“ – 1986; „L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn“ – 1985; Der Frühstücksclub – 1985; Das darf man nur als Erwachsener – 1984), ist im Erwachsenen-Genre angekommen.

Wertung: 6 von 10 D-Mark
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