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Kinoplakat: Eine Nacht bei McCool‘s
Eine großartig verführerische Liv Tyler
und ein paar sehr tölpelhafte Männer
Titel Eine Nacht bei McCool‘s
(One Night at McCool's)
Drehbuch Stan Seidel
Regie Harald Zwart, USA 2001
Darsteller

Liv Tyler, Matt Dillon, Paul Reiser, John Goodman, Mary Jo Smith, Michael Douglas, Reba McEntire, Richard Jenkins, Sandy Martin, Andrew Dice Clay, Ric Sarabia, Tim De Zarn, Leo Rossi, Rob Neukirch, Andrea Bendewald u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 93 Minuten
Deutschlandstart
26. April 2001
Inhalt

Als wir Randy kennenlernen, regnet es. Und Randy kommt in eine Bingo-Bar und trifft diesen Fremden, Burmeister, dem er die Geschichte mit Jewel erzählt. Er, Randy, sei eigentlich Jewels zweites Opfer gewesen. Als Barmann im „McCool's“ habe er den Laden gerade dicht machen wollen, als ihm diese atemberaubende Frau buchstäblich vor die Füße gefallen sei – aus dem Auto geschmissen von ihrem brutalen Lover.

Nach einem heftigen Liebesritt bei Randy zu Hause offenbart Jewel ihrem Ritter, mit dieser Masche ziehe sie Männer ab. Ihr vermeintlicher Lover zwinge sie, die Männer abzulenken, um in Ruhe deren Wohnung ausrauben zu können. Und schon steht der verbrecherische Zeitgenosse schwerbewaffnet in Randys Wohnung. 20 Minuten später ist der Bewaffnete tot. Erschossen von Jewel, die Randy dazu bringt, gegenüber Detective Dehling zu behaupten, den Bewaffneten beim Einbruch gestellt und in Notwehr erschossen habe. Insofern sei also genau genommen dieser jetzt Tote Jewels erstes Opfer gewesen.

Opfer drei und vier hat Jewel auch schon an der Angel. Carl ist Randys Cousin. Ein unglaublicher Schnösel bei einer örtlichen Anwaltssozietät mit blonder Frau und zwei Kindern. Carl erzählt gerade seiner Psychiaterin, er habe schlafend in seinem Auto vor dem „McCool's“ gesessen und die Szene mitgekriegt, wie Cousin Randy diese Frau in dem sagenhaft engen roten Kleid rettet. Er hat noch was gesehen, was dieser Rettung eine pikante Note gibt. Kurz: Cousin Carl ist ganz scharf auf Jewel und berichtet, was dann weiter passierte.

Gleichzeitig legt Detective Dehninger bei seinem Bruder Beichte ab. Er habe in einer Bar, „McCool's“, bei Untersuchungen einer Notwehrsituation diese Frau kennen gelernt. Sie hieße Jewel. Sie sei ganz wunderbar gewesen und habe ihm das Glück zurückgegeben. Dehninger ist Opfer Nummer Vier.

Dabei ist Jewel einfach nur eine atemberaubende Frau, mit Qualitäten auf so variablen Gebieten wie der Bügelkunst, Sex und des Diebstahls. Und sie träumt wirklich nur von einem eigenen Haus mit DVD-Player und Heimkinotechnik. Und mit der wilden Schießerei, die sich aus dem Erzählten ergibt, hat sie gleich viermal nichts zu tun …

Was zu sagen wäre

Wunderbar. eine großartige Verwirrung. Großartige Schauspieler. eine hinreißende, verführerische, gefährliche Liv Tyler. Regisseur Harald Zwart kommt aus der Video-Clip Branche – MusicVideos, Commercial – und das sieht man seinem Regiedebüt zum Glück selten an.

Mit einem ausgefeilten Drehbuch und durchweg sehenswerten Schauspielern bietet er modern-böses Unterhaltungskino. Die Frauen sind durchtrieben und zielstrebig, die Männer dreist, feist oder naiv, die Story haarsträubend und Michael Douglas' kleiner Auftritt als Bingospielender Mr. Burmeister ein Magic Moment des modernen Kinos.

Wertung:
IMDB