Tief in den Bergen der Karpaten liegt das Land Transylvanien, eine andere Welt in der das Böse jederzeit präsent ist, wo Gefahren gleich nach Sonnenuntergang lauern und wo die Bewohner in der Nacht die Form von Ungeheuern annehmen.
Monsterjäger Van Helsing wird von der Kirche dorthin entsandt, um der schönen Anna Valerious beizustehen - die letzte ihres Geschlechts. Vampire haben alle Verwandten und Vorfahren getötet. Schafft sie es nicht, den Vampirlord Dracula zu töten - und zwar endgültig - werden sie und ihre ganze Sippe auf ewig im Höllenfeuer brennen.
Der Monsterjäger und sein junger Helfer zögern nicht lange und bald verstauben die ersten Vampire am Boden. Aber Graf Dracula hat längst eigene Pläne umgesetzt: Eine ganze Armada von Vampirbabies wartet darauf, ins Leben zu fliegen - gezüchtet auf der Elektrobank des Doktor Frankenstein ...
Um Himmels willen, möchte man in Anlehnung an den christlich aufgebauschten Hintergrund des Helden stöhnen. Aber nicht mal das trifft. "Van Helsing" ist einfach ein schlechter Film.
Die Kritik, die bei "Aint-it-cool-News" zu lesen stand, trifft ins Schwarze: „Sich zwei Stunden ins Auge zu stechen, ist unterhaltsamer.”
Dass seit Einführung der Trickcomputer alles möglich ist, wurde schon mehrfach bewiesen, zuletzt in Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen. Aber schon da wurde vergessen, auch eine halbwegs plausible Geschichte zu erzählen.
Furchtbar. Lediglich Hugh Jackman und Kate Beckinsale (Underworld – 2003; Weil es Dich gibt – 2001; Pearl Harbor – 2001; Brokedown Palace – Die Hoffnung stirbt zuletzt – 1999; Viel Lärm um nichts – 1993) bilden Schauwerte. Richard Roxburgh als Graf Dracula hingegen chargiert furchtbar durch seine Dialogzeilen - da warten wir sehnsüchtig auf den Holzpflock