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Kinoplakat: Und Äktschn!
… und alle Fragen offen
Titel Und Äktschn!
Drehbuch Gerhard Polt + Frederick Baker
Regie Frederick Baker, Deutschland, Österreich 2014
Darsteller

Gerhard Polt, Nikolaus Paryla, Gisela Schneeberger, Michael Pink, Maximilian Brückner, Michael Ostrowski, Brigitte Kren, Olaf Krätke, Mathias Harrebye-Brandt, Prashant Prabhakar, Robert Meyer, Viktor Giacobbo, Robert Palfrader, Kay Ramczyk u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 98 Minuten
Deutschlandstart
6. Februar 2014
Inhalt

Der Amateurfilmer Hans A. Pospiech erwirtschaftet sich seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Weltkriegs-Memorabilien, welche sein Vater ihm vererbte. In privater Konkurrenz steht er mit Filmclub-Direktor Nagy, der – wie Pospiech – den Rang des größten Filmexperten für sich beansprucht.

Die größten Stars will Nagy persönlich gekannt haben, jedoch verschweigt er gerne, dass dies aus seiner Zeit als Würstchenverkäufer auf dem Bavaria-Studiogelände herrührt. In der Kneipe von Grete Neuriedl will sich täglich jeder von beiden profilieren und nicht nur den größten Feind, sondern auch Pospiechs Neffen Alfons, den Plattenladenbesitzer Fleischbauer und den Hobbyhistoriker Brunnhuber in Punkto Filmwissen hinter sich bringen.

Doch dann kommt der örtliche Bankdirektor Faltermeier mit einem Vorschlag zu einem Filmwettbewerb daher. Pospiech sieht seine große Chance gekommen und plant, mit einem Film über Adolf Hitler als Privatmensch den Wettbewerb als Sieger zu verlassen …

Was zu sagen wäre

Und so sehen wir betroffen: Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

Was ist das denn? Dieser Film wirft Fragen auf. Er beantwortet keine; was daran liegen mag, dass ihm keine gestellt wurden, und als er fertig war und er dann eben doch gefragt wurde, was willst Du mir mit Deinen 24 Bildern pro Sekunde sagen, da schwieg der Film. Und ruhte sich aus auf dem breiten Kissen mit dem verkaufsfördernden Antlitz Adolf Hitlers.

Ich schließe nicht aus, dass Gerhard Polt Geld für diese Hitler-Farce bekam, nachdem die Geldgeber die Buch-Bestsellerlisten studiert hatten, in denen „Er ist wieder da“ ganz oben mitspielt, und die Geldgeber daraufhin dachten, Mensch, so‘ne Hitlerparodie, noch dazu mit dem hintergründigen Witz von Gerhard Polt (Germanikus – 2004; Herr Ober! – 1992; „Man spricht deutsh“ – 1988; „Kehraus“ – 1983), also, Mensch, da geben wir mal Geld für. Vielleicht hätten sie das besser gelassen.

Nicht, dass sie Geschlichtsklitterung betrieben oder die Autoren respektlos mit Komik, Witz und Angedenken umgingen. es ist nur so, dass dieser Film so überhaupt gar nicht komisch ist. Auch sonst ist er nichts, außer eben das: 24 Bilder pro Sekunde und ein ganzer Haufen namhafter Schauspieler, die sich hier verewigen.

Was nur habe ich an dieser Nullnummer nicht verstanden?

Wertung: 1 von 8 €uro
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