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Kinoplakat: Rango
Meilenstein des modernen Kinos
Clint Eastwood ist ein Chamäleon
Titel Rango
(Rango)
Drehbuch John Logan + Gore Verbinski + James Byrkit
Regie Gore Verbinski, USA 2011
Stimmen

Johnny Depp/David Nathan, Isla Fisher/Angela Wiederhut, James Ward Byrkit/Martin Semmelrogge, Abigail Breslin/Friedel Morgenstern, Alfred Molina/Klaus Sonnenschein, Bill Nighy/Michael Kessler, Harry Dean Stanton/Rolf Zacher, Ray Winstone/Marco Kröger, Claudia Black/Christin Marquitan, The BossHoss, Ned Beatty/Otto Mellies u.a.

Genre Trickfilm, Italowestern
Filmlänge 107 Minuten
Deutschlandstart
3. März 2011
Inhalt

Rango ist fehl am Platz in Dirt, einem Wüsten-Kaff, in das ihn ein blöder Unfall geworfen hat. Sein Leben als Haus-Chamäleon mit hübschem Komfort-Terrarium und regelmäßig Futter jedenfalls sind gezählt; statt dessen also Dirt, ein Kaff, das sämtliche Klischees einer Spaghetti-Western-Stadt erfüllt.

Ehe sich das grüne-grau-gelbe Schuppenviech versieht, hat ihn die Gemeinde von Dirt zum Sherrif ernannt. Aus irgendeinem blöden Versehen heraus nämlich hat Rango behauptet, mit nur einer Kugel mal drei Männer umgelegt zu haben. Nun ist er also Sheriff und gleich mit der Nemesis der Stadt konfrontiert: dem Bürgermeister und der wertvollsten Ressource diesseits des Mississippi – Wasser. Wenn Dirt etwas kaum bis gar nicht hat, ist das Wasser. Und das wenige Wasser lagert im Tresor der örtlichen Bank. Das heißt: Es lagerte dort. Jetzt ist es nämlich verschwunden, das Wasser, und die Bewohner des Städtchens setzen nun ganz auf ihren neuen Ordnungshüter, dass der das Wasser zurückhole – schließlich ist der ja bewandert im Schurken disziplinieren.

Allerdings haben diese Schurken, denen irgendwie offenbar der Bürgermeister vorsteht, ganz andere Möglichkeiten, als rostige Colts – zum Beispiel die Hilfe der finsteren Klapperschlange Jake …

Was zu sagen wäre

Großartig! Sensationell! Gore Verbinski hatte das Angebot, bei einem weiteren „Pirates of the Caribbean”-Film Regie zu führen, abgelehnt. Er wollte dieses Animationsprojekt machen. Und dieses unbedingte Wollen sieht man.

Die Animation ist fantastisch – glasklar, mit strahlender Farbtiefe … der Film ist in jeder Minute ein TRICKfilm, aber es könnten auch lebendige Wesen da vorne auf der Leinwand sein. Das Drehbuch bedient sich aus allem, was gut ist in Hollywood und Umgebung. Als Grundgerüst Sergio Leones Italowestern, als Story-Treiber Roman Polanskis „Chinatown” und als Hero Clint Eastwood. Dazu witzige Charaktere, diabolische Schurken – die Klapperschlange und der Bürgermeister sind der Hammer – und liebevoll eingestreute Nebenbei-Gags.

UndSoWeiterUndSoWeiter … bei manchen Filmen muss man wirklich nicht viel sagen.

Wertung: 7 von 7 €uro
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