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Kinoplakat: Wild Wild West
Als Blockbuster angetreten
als Kassengift gelandet
Titel Wild Wild West
(Wild Wild West)
Drehbuch Jim Thomas + John Thomas + S.S. Wilson + Brent Maddock + Jeffrey Price + Peter S. Seaman
Regie Barry Sonnenfeld, USA 1999
Darsteller Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Brannagh, Salma Hayek, M. Emmet Walsh, Ted Levine u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 106 Minuten
Deutschlandstart
29. Juli 1999
Inhalt

Im Auftrag der US-Regierung setzt Special Agent James West Charme und Köpfchen ein, um dem teuflischen Dr. Arliss Loveless das Handwerk zu legen. Dasselbe Ziel verfolgt Special Agent Artemus Gordon, seines Zeichens Meister der Verkleidung sowie unschlagbarer Erfinder winziger Wunderapparate und großer Maschinen.

Loveless plant ein Attentat auf den Präsidenten. Die Waffe: ein kolossales Stelzen-Panzerungetüm namens Tarantula. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten raufen sich West und Gordon zusammen. In die Quere kommt ihnen die ebenso schöne wie undurchsichtige Rita Escobar ... obwohl die ihnen eigentlich helfen will, Loveless dingfest zu machen.

Während einer atemlosen, actionreichen Zugfahrt von Washington nach Utah müssen West und Gordon ihre Fähigkeiten bündeln, um Loveless und seine diabolischen Maschinen zu besiegen ...

Was zu sagen wäre

Dieser Film ging schief. Ganz oiffensichtlich war er darauf aus, mit großen Effekten und den damals angesagten Stars Smith & Kline sowie einer modern anmiutenden Abkürzung (statt „Wild Wild West“ sprachen Studio und Macher lieber von „WWW“) groß Kasse zu machen. Bilanz: Als Blockbuster angetreten, als Kassengivt gelandet.

Wieder kann man beobachten, wie sich Erbsenzähler eines Mediums bemächtigen und es mit den besten Vorsätzen kaputt machen. Ein Drehbuch hielten diese Menschen wohl für einen lästigen Kostenfaktor. Statt dessen wurde viel Geld in die SFX und ins Marketing gesteckt. Einen ActionComedyBlockbuster wollte man zeigen, von dem Regisseur, der Smith schon erfolgreich als Man in Black inszeniert hatte, und mit Kevin Kline (In & Out – 1997; Der Eissturm – 1997; Wilde Kreaturen – 1997; French Kiss – 1995; Dave – 1993; „Chaplin“ – 1992; Grand Canyon – 1991; „Ein Fisch namens Wanda“ – 1988; „Silverado“ – 1985; „Der große Frust“ – 1983; „Sophies Entscheidung“ – 1982), der das anspruchsvollere Publikum ziehen sollte, das eher über „Ein Fisch namens Wanda“ lacht, als über Will Smith. Und Salma Hayek sollte die Prise Sex mitbringen. Hat alles nicht funktioniert.

Nichts an diesem Film stimmt, nicht einmal die Chemie unter den Hauptdarstellern. Ist ja auch schwer, wenn das Drehbuch so etwas wie eine Chemie gar nicht vorsieht.

Wertung: 3 von 11 D-Mark
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