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Kinoplakat: … und das Leben geht weiter
Spannendes Dokudrama um
die tödliche Seuche AIDS
Titel … und das Leben geht weiter
(And the Band played on)
Drehbuch Arnold Schulman
nach dem Buch von Randy Shilts
Regie Roger Spottiswood, USA 1993
Darsteller

Matthew Modine, Alan Alda, Patrick Bauchau, Nathalie Baye, Steve Martin, Christian Clemenson, David Clennon, Phil Collins, Bud Cort, Alex Courtney, David Dukes, Richard Gere, David Marshall Grant, Ronald Guttman, Glenne Headly, Anjelica Huston u.a.

Genre Drama
Filmlänge 141 Minuten
Deutschlandstart
3. Februar 1994
Inhalt

Aus 620 Seiten der Buchvorlage wurde ein zweieinhalb Stunden kurzer Medizin- und Politthriller über die Anfänge der Immunschwäche-Krankheit AIDS seit ihrer Entdeckung 1981 bis hin zum Jahr 1993.

Das erste Opfer im Jahre 1977, das Rätsel der Übertragungswege, die Suche nach „Patient Zero”, die Ignoranz der US-Regierung, die Apathie des medizinischen Establishments, die paranoiden Reaktionen militanter Schwuler. Aufgegriffen werden persönliche Schicksale wie das von Dennis aufgegriffen. Im Mittelpunkt steht der von Matthew Modine gespielte Virologe Dr. Don Francis, der an der US-Bundesbehörde CDC arbeitet.

Was zu sagen wäre

In 130 Szenen entstand aus einem medizinischen Puzzle ein spannender, oft emotionaler, aber immer dokumentarischer Krimi über die tödliche Seuche.

Die Entstehung des Films ist so spannend, wie die Geschichte, die er erzählt. Sechs Jahre lang wartete Amerika auf die Filmversion von Randy Shilts dokumentarischem Bestseller, der seit 1987 als „hot property“ unter den Studios gehandelt wurde. Die Sender NBC und ABC stiegen ein und bekamen wieder kalte Füsse, der Pay TV-Kanal HBO übernahm die Rechte. Zwei Regisseure unterzeichneten, stiegen wieder aus und wurden durch Roger Spottiswood („Scott + Huutch“ – USA 1989; „Under Fire“ – USA 1983) ersetzt. Doch kein namhafter Star wagte sich an das Skript, bis Richard Gere schließlich für eine Nebenrolle (als an Aids erkrankter Chroeograph) zusagte.

Damit war der Damm gebrochen: Matthew Modine übernahm die Hauptrolle des Aids-Forschers Don Francis und Phil Collins, Alan Alda, Lily Tomlin, Anjelica Huston und Steve Martin gaben durch ihre Namen dem Prestigeprojekt jene Breitenwirkung, die das Thema damals so dringend brauchte.

Wertung: 8 von 10 D-Mark
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