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Kinoplakat: The Game
In dieser Welt scheint
nichts, wie es scheint
Titel The Game – Das Geschenk seines Lebens
(The Game)
Drehbuch John D. Brancato + Michael Ferris
Regie David Fincher, USA 1997
Darsteller Michael Douglas, Sean Penn, Deborah Unger, James Rebhorn, Peter Donat, Carroll Baker, Anna Katerina, Armin Mueller-Stahl, Charles Martinet, Scott Hunter McGuire, Florentine Mocanu, Elizabeth Dennehy, Caroline Barclay, Daniel Schorr, John Aprea u.a.
Genre Drama
Filmlänge 129 Minuten
Deutschlandstart
20. November 1997
Inhalt

Investmentbanker Nicholas Van Orten hat alles: Er ist erfolgreich, gelangweilt, eiskalt. Zum 48. Geburtstag erhält er von seinem ungeliebten Bruder ein seltsames Geschenk: die Teilnahme an einer völlig neuen, mysteriösen Unterhaltungsform – The Game. Plötzlich sieht sich Van Orten echten und eingebildeten Gegnern gegenüber.

Sein Leben verwandelt sich in eine Achterbahn aus Paranoia, Gewalt und Chaos. Das geheimnisvolle Spiel entwickelt sich zu einer bedrohlichen Realität, die den kontrollierten Banker bis zum Identitätsverlust treibt …

Was zu sagen wäre

David Fincher brauchte genau einen Kinofilm, um der Welt klarzumachen, dass es finanzielle Erfolge neben softig weicher Hollywoodmassenware gibt: Alien 3 hieß der Film – und der setzte Akzente. Finchers zweiter Film heißt Sieben und markierte einen Horror im grauen Alltag ohne schleimtriefende Wesen. Düstere Geschichten in düsteren Welten kann er gut!

In „The Game“ präsentiert er uns eine Welt, die oberflächlich nach unseren Regeln funktioniert. Darin ein seltsames Gebilde, das angeblich „das Spiel“ verkauft und von dem nach 20 Minuten nicht mehr klar ist, ob es diese Gesellschaft wirklich gibt oder ob sich Van Ortens Bruder einen üblen Scherz erlaubt. Michael Douglas (Der Geist und die Dunkelheit – 1996; Hallo, Mr. President – 1995; Enthüllung – 1994; Falling Down – 1993; Basic Instinct – 1992; „Der Rosenkrieg“ – 1989; Black Rain – 1989; Wall Street – 1987; Eine verhängnisvolle Affäre – 1987; „A Chorus Line“ – 1985; Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil – 1985; Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten – 1984; „Das China-Syndrom“ – 1979; „Coma“ – 1978) spielt diesen zunächst schmierigen Alleswisser diabolisch gut.

Ein Film voller faszinierender Rätsel, an dessen Ende es noch einen Höhepunkt gibt, der aber, lässt man sich naiv auf diese Geschichte ein, nie wirklich überrascht. Denn: Der Titelheld – Das Spiel – ist zwar grausam, aber eben doch ein Spiel. Oder ..?

Wertung: 10 von 11 D-Mark
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