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Kinoplakat: Taxi
Flottes Gekachel durch
die Straßen Marseilles
Titel Taxi
(Taxi)
Drehbuch Luc Besson
Regie Gérard Pirès, Frankreich 1998
Darsteller Samy Nacéri, Frédéric Diefenthal, Marion Cotillard, Manuela Gourary, Emma Sjöberg, Bernard Farcy, Georges Neri, Guy Quang, Maurice Murcia, Sabine Bail, Dan Herzberg u.a.
Genre Action
Filmlänge 86 Minuten
Deutschlandstart
20. August 1998
Inhalt

„Fahren und Fahren ist nicht das Gleiche!” Emilien kann Taxifahrer Daniel nur zustimmen. Daniel nämlich kachelt gerne mal mit 200 Sachen über die Boulevards von Marseille. Dass sein Fahrgast Polizist ist, ahnt er da allerdings noch nicht. Der Cop droht prompt mit Lappenentzug.

Apropos „Lappen”: Durch dieselben geht Emilien immer wieder eine Bande deutscher Bankräuber. Hätte der führerscheinlose Inspektor einen schnellen Chauffeur wie Daniel, könnten die Deutschen ihn nicht mehr abschütteln.

Emilien schlägt dem Taxichauffeur einen Deal vor ...

Was zu sagen wäre

Ein Film, bei dem das Drehbuch keine tieferen einsichten in Seele und Leben eines Menschen, hier eines Taxifahrers geben will, sondern lediglich dazu dient, Begründungen für Raserei auf städtischem Boulevard zu geben; ein Polizist, der einen rasenden Taxifahrer braucht, um eine Bankräuberbande hoch zu nehmen? Naja. Das Drehbuch erfüllt seinen Zweck. Auf der Leinwand entfaltet sich ein sinnentleertes schönes Spektakel.

Die Auto-Action war Frankreichs größter Kinohit 1998. Regisseur Luc Besson („Das fünfte Element” - Frankreich 1997) gibt hier den Drehbuchautor und Produzent, heuerte dafür aber echte Rennprofis als Stuntfahrer an. 2000 folgte mit „Taxi Taxi” die Fortsetzung.

Hauptdarsteller Samy Nacéri war Luc Besson beim Dreh zu „Léon, der Profi” (Frankreich 1994) aufgefallen: „Samy meckerte ständig 'Jetzt spiele ich schon in einem Besson-Film mit - und dann habe ich ie ganze Zeite eine Maske auf!” Das Gemoser trug Nacéri die Rolle des Taxi-Heizers ein, dazu eine César-Nominierung und Starstatus in Frankreich.

Der 1961 geborene Samy heißt eigentlich Saïd, denn sein Vater ist Algerier. In „Rai” und „9 1/2 Wochen in Paris”, spielte er das, was er ist: ein Kind der Pariser Vorstadtghettos.

Wertung: 6 von 11 D-Mark
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