Kinoplakat: Sucker Punch
MTV-Game-Visionen mit toten
Figuren und toter Handlung
Titel Sucker Punch
(Sucker Punch)
Drehbuch Zack Snyder + Steve Shibuya
Regie Zack Snyder, USA, Kanada 2011
Darsteller Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Oscar Isaac, Jon Hamm, Scott Glenn, Richard Cetrone, Gerard Plunkett, Malcolm Scott, Ron Selmour, Alan C. Peterson u.a.
Genre Fantasy
Filmlänge 110 Minuten
Deutschlandstart
31. März 2011
Website suckerpunchmovie.warnerbros.com
Inhalt
Babydoll wird nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater verstoßen. Dad will an das große Erbe, das die Mutter aber ihren Töchtern zugesprochen hatte. Das Mädchen wird in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. Dort soll ihr durch eine Lobotomie endgültig ihre angebliche Krankheit ausgetrieben werden.

Babydoll bleiben nur noch fünf Tage, um ihrem schrecklichen Schicksal zu entfliehen und die Mauern der Psychiatrie hinter sich zu lassen. Sie flüchtet sich in eine Traumwelt, in der sie sich mit ihren Leidensgenossinnen gegen Soldaten, Drachen und sogar Samurai-Kriegern zur Wehr setzt und so kommt sie Stück für Stück ihrer Freiheit immer näher …

Was zu sagen wäre

Es gibt Filme, die hätte man besser gelassen. Zack Snyder sind nach „300” (USA 2006) und Watchmen - die Wächter (USA 2009) offenbar keine Geschichten mehr eingefallen, obwohl er doch noch so viele Bildideen im Kopf hatte. Also hat er Bilder inszeniert, die - wären sie nur irgendwie ein bisschen richtig gedreht - schon ans Atemberaubende grenzen würden; statt dessen ist alles getrickst, nichts ist echt, die Kulissen sind so leblos, wie die Schauspieler - und Scott Glenn, der alte Haudegen aus Dutzenden erstklassiger B-Movies - muss Sätze sagen wie „If you don't stand for something, you'll die for anything!”

Ich hatte den ganzen Film durch das Gefühl, nur meine Spielekonsole aufheben zu müssen, um dem Film die Handlung zu erspielen, die er nicht hat. War aber dann doch nur einfach ein schlechter Film.

Wertung: 2 von 7 €uro