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Kinoplakat: Space Cowboys
Lustvoller Aufstand der alten Männer
Clint Eastwood gönnt sich mal was
Titel Space Cowboys
(Space Cowboys)
Drehbuch Ken Kaufman + Howard Klausner
Regie Clint Eastwood, USA 2000
Darsteller

Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, Donald Sutherland, James Garner, James Cromwell, Marcia Gay Harden, William Devane, Loren Dean, Courtney B. Vance, Barbara Babcock, Rade Serbedzija, Blair Brown, Jay Leno, Nils Allen Stewart, Deborah Jolly u.a.

Genre Drama, Komödie
Filmlänge 130 Minuten
Deutschlandstart
10. Mai 2001
Inhalt

Die USA im Jahr 1958: Die besten Testpiloten der Air Force stehen bereit, um als „Team Daedalus” für Gott und Vaterland ins All zu starten. Doch dann übernimmt die NASA und überlässt die Ehre einem Schimpansen.

Vier Jahrzehnte später erreicht die NASA ein Notruf der Russen: Der russische Satellit Ikon ist ausgefallen und droht, die gesamte Kommunikation des Landes lahm zu legen. Der NASA-Bürokrat Bob Gerson möchte gerne helfen, aber wie? Ikon besitzt ein Leitsystem, das den frühesten amerikanischen Satelliten ähnelt – und es gibt nur noch einen lebenden Menschen, der sich damit auskennt: Designer Frank Corvin. Inzwischen im Ruhestand hat er den Traum von der Reise ins All nie aufgegeben. Jetzt bekommt er die Chance seines Lebens.

DVD-Cover: Space CowboysDas „Team Daedalus” meldet sich zurück! Corvin übernimmt den Job nur, weil seine alten Gefährten mitmischen dürfen: Hawk Hawkins, Jerry O'Neil und Tank Sullivan bereitem dem Einsatzleiter Eugene Davis und ihren sehr viel jüngeren Kollegen schlaflose Nächte. Die Rentner wollen es den Grünschnäbeln nämlich noch einmal so richtig zeigen …

Was zu sagen wäre

Okay: Die Prämisse mit der veralteten Technik im Ikon-Leitsystem ist so schwachsinnig wie egal: Irgendeinen Grund muss das Drehbuch halt nennen, damit vier alte, nicht so gaz fitte Männer ins All fliegen können. Und warum überhaupt muss es diesen Film geben? Weil Clint Eastwood ihn durchsetzen kann. Deswegen!

70 Jahre alt ist er im vergangenen Jahr geworden und da hat sich Eastwood (*31. Mai 1930) eben mal was gegönnt. Abseits seiner weisen Alterswerke („in wahres Verbrechen – 1999; Absolute Power – 1997; Die Brücken am Fluss – 1995; Erbarmungslos – 1992) inszeniert er mit „Space Cowboys“ reines Spaß-Kino. Mit einer Besetzung, wie es sie in diesem hohen Alter schon lange nicht mehr auf der Leinwand gab.

Wertung: 9 von 11 D-Mark
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