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Kinoplakat: Resident Evil - Apocalypse
Härter, Schneller, Belangloser
Titel Resident Evil: Apocalypse
(Resident Evil: Apocalypse)
Drehbuch Paul W.S. Anderson
nach Motiven des gleichnamigen Videospiels von Capcom
Regie Alexander Witt, UK, Deutschland, Frankreich 2004
Darsteller Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann, Sophie Vavasseur, Razaaq Adot, Jared Harri, Mike Epps, Sandrine Holt, Matthew G. Taylor, Zack Ward, Iain Glen, Dave Nichols, Stefen Hayes, Geoffrey Pounsett u.a.
Genre Horror, Action
Filmlänge 94 Minuten
Deutschlandstart
23. September 2004
Inhalt

Alice erwacht in einem Forschungslabor der Umbrella Corporation, in dem sie mit Drogen ruhiggestellt wurde. Sie findet heraus, dass sie mit dem T-Virus infiziert ist – dem Virus, das Lebewesen normalerweise zu Zombies mutieren lässt. Bei ihr hat das Virus diese Auswirkung nicht, im Gegenteil, es hat sie stärker und schneller werden lassen und ihre Sinne geschärft, was sie zu einer unaufhaltsamen Kämpferin macht.

Das ist jetzt in ihrem Fall ganz günstig, denn die Umbrella Corporation ist auch dafür verantwortlich, dass in Raccoon City durch Ausbruch des mörderischen T-Virus' kaum noch ein lebender Mensch, dafür aber Horden von Untoten herumwackeln – und da sind übernatürliche Kräfte brauchbar.

Alice trifft auf andere, des Kämpfens fähige Überlebende, die versuchen, aus der Stadt zu kommen. Neben den Untoten gilt es weitere Hindernisse zu überwinden. Die Umbrella Corporation versucht mit allen Mitteln die sechs am Entkommen zu hindern. Doch der größte Widersacher zeigt sich in dem geheimen Forschungsprojekt von Umbrella – dem Mutanten Nemesis …
Was zu sagen wäre

Kinoplakat: Resident Evil - ApocalypseWie gehabt: Eine Levelstruktur wie im Computerspiel (das dem Original zugrunde lag) und das Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip. Das hat einmal wunderbar funktioniert. Im vorliegenden Aufguss funktioniert es nicht. Dieser ist härter und blutiger, schneller und wirrer. Er ist belanglos. Langweilig. Vorhersehbar. Und ein wenig ärgerlich.

Das Lexikon des Internationalen Films kritisiert sogar ein „abstoßendes Gewalt- und Actionspektakel nach einem Videospiel, das die einfältige Handlung mit bombastischen Schnittfolgen zu einem blutrünstigen, ebenso lächerlichen wie ärgerlichen Genre-Rundumschlag aufbauscht. Dabei entlarvt sich schnell das Unvermögen, eine spannende Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren zu erzählen”.

Die Filmzeitschrift CINEMA hingegen fand ein „üppiges und mitreißendes Actionspektakel“ vor.

Wertung: 2 von 6 €uro
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