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Kinoplakat: Original Sin
Angelina Jolie als Femme Fatal
Ein Hingucker mit Schwächen
Titel Original Sin
(Original Sin)
Drehbuch Michael Cristofer
nach dem Roma „Waltz into Darkness“ von Cornell Woolrich
Regie Michael Cristofer, Frankreich, USA 2001
Darsteller

Antonio Banderas, Angelina Jolie, Thomas Jane, Jack Thompson, Gregory Itzin, Allison Mackie, Joan Pringle, Cordelia Richards, James Haven, Pedro Armendáriz Jr., Mario Iván Martínez, Harry Porter, Fernando Torre Laphame, Shaula Vega, Lisa Owen u.a.

Genre Drama
Filmlänge 116 Minuten
Deutschlandstart
12. Juli 2001
Inhalt

Luis ist ein reicher Unternehmer, der seinen Unterhalt im kubanischen Kaffee-Geschäft verdient. Das einzige, was ihm fehlt, ist die Frau an seiner Seite. An die Liebe glaubt er nicht, also sucht er sich eine per Brief. Als er seine künftige Frau, die er nur von einem Foto kennt, abholt, sieht sie anders aus. Sie ist so schön, dass er ihre Erklärung, sie habe ihre Schwester vorgeschickt, weil sie nicht wegen ihres Aussehens gewählt werden wollte, sofort glaubt; und sich sofort verliebt.

Seine Überraschung wächst und seine Faszination steigert sich, als er herausfindet, dass sie nicht die glatte, einfache Frau ist, die er vorzufinden erwartet hatte. Glücklicher als er sich es hätte je träumen lassen, nimmt er seine schöne Braut mit in ein neues Leben.

Hätte er mal lieber lassen sollen …

Was zu sagen wäre

Michael Cristofers Film erinnert an die blonden Hexen aus dem Film Noir. Cristofers Drehbuch basiert auf dem Roman „Waltz into Darkness“ von Cornell Woolrich, den sich Francois Truffaut schon vornahm, als er „Die Braut trug schwarz“ (1968) drehte. Woolrich schrieb auch die Story „It had to be murder“, die Alfred Hitchcock als „Das Fenster zum Hof“(1954) in die Kinos brachte.

Angelina Jolie (Tomb Raider – 2001; „Nur noch 60 Sekunden“ – 2000; „Durchgeknallt“ – 1999; „Der Knochenjäger“ – 1999) liefert hier eine ihre besten Leistungen und bestätigt ihre Ausnahmestellung im sonst so geputzten Fräulein-Cast der Hollywood-Liga. Antonio Banderas ist … Banderas halt (Spy Kids – 2001; „Der 13. Krieger“ – 1999; „Die Maske des Zorro“ – 1998; „Evita“ – 1996; Eine Blondine zuviel – Two Much – 1995; Assassins – Die Killer – 1995; Desperado – 1995). Glutäugig, charmant und ein bisschen dusselig. Glauben wir dem Mann, dass er so verliebt ist, dass er sich so aufs Kreuz legen lässt? Nicht so ganz.

Wertung: 4 von 6 €uro
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