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Kinoplakat: Nicht schuldig
Solider Gerichtssthriller
Überforderte demi Moore
Titel Nicht schuldig
(The Juror)
Drehbuch Ted Tally
nach einem Roman von George Dawes Green
Regie Brian Gibson, USA 1996
Darsteller

Demi Moore, Alec Baldwin, Joseph Gordon-Levitt, Anne Heche, James Gandolfini, Lindsay Crouse, Tony Lo Bianco, Michael Constantine, Matt Craven, Todd Susman, Michael Rispoli, Julie Halston, Frank Adonis, Matthew Cowles, Polly Adams u.a.

Genre Drama, Thriller
Filmlänge 118 Minuten
Deutschlandstart
30. Mai 1996
Inhalt

„Nicht schuldig“ – zwei Worte, die aus dem angeklagten Mafiaboss Louie Boffano einen freien Mann machen. Allerdings sind die Beweise gegen ihn eindeutig. Also müssen die Geschworenen beeinflusst werden.

Boffanos Familie engagiert einen Mann, der nur als „Der Lehrer“ bekannt ist – ein Meister der tödlichen Pädagogik. „Der Lehrer“ macht sich an die Geschworene Annie heran; er weiß, nur dieser kämpferischen und intelligenten Frau kann es gelingen, die übrigen Jurymitglieder von der Unschuld Boffanos zu überzeugen.

Aber vorher muss der Lehrer Annie überzeugen, und so macht er ihr auf drastische Weise klar, wie gefährdet das Leben ihres Sohnes ist …

Was zu sagen wäre

Ein solider Justizthriller mit bekannten Versatzstücken – brutale Mafiosi, halbseidene Juristen, unschuldige Mütter und flammende Plädoyers. Alles in allem nicht verkehrt; Demi Moore („Now & Then“ – 1995; Enthüllung – 1994; Ein unmoralisches Angebot – 1993; Eine Frage der Ehre – 1992; „Tödliche Gedanken“ – 1991; „Ghost – Nachricht von Sam“ – 1990; Nochmal so wie letzte Nacht – 1986; St. Elmo's Fire – Die Leidenschaft brennt tief – 1985) ist ein bisschen überfordert und schafft den Spagat zwischen sich sorgender Mutter und taffer Jurorin nicht.

Alec Baldwin gibt den lehrer gewohnt doppelbödig. Das kann er. Baldwin, ein eher mittelmäßiger Schauspieler (Shadow und der Fluch des Khan – 1994; „Getaway“ – 1994; Malice – Eine Intrige – 1993; „Glengarry Glen Ross“ – 1992; „Die blonde Versuchung“ – 1991; Jagd auf Roter Oktober – 1990; „Great Balls of Fire“ – 1989), ist immer dann gut, wenn er zweideutige Charaktere oder zum-Kotzen-Typen gibt.

Wertung: 6 von 10 D-Mark
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