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Kinoplakat: Die Monster AG

Unter lauter Höhepunkten sticht
ein Lager für Schranktüren heraus

Titel Die Monster AG
(Monsters, Inc.)
Drehbuch Brenda Chapman + Mark Andrews + Steve Purcell + Irene Mecchi
Jill Culton + Dan Gerson
Regie Peter Docter & David Silverman & Lee Unkrich, USA 2001
Stimmen John Goodman/Reinhard Brock, Billy Crystal/Ilja Richter, Mary Gibbs/Maya McMahon, Steve Buscemi/Martin Semmelrogge, James Coburn/Helmut Krauss, Jennifer Tilly/Sissi Perlinger, Bob Peterson/Barbara Ratthey, John Ratzenberger/Walter von Hauff, Frank Oz/Ulrich Frank, Jeff Pidgeon/Dominik Auer, Sam Lord Black/Thomas Amper, Daniel R. Gerson/Johannes Raspe, Daniel R. Gerson/Benedikt Weber, Steve Susskind/Michael Rüth, Bonnie Hunt/Marina Köhler u.a.
Genre Animation
Filmlänge 92 Minuten
Deutschlandstart
31. Januar 2002
Website pixar.com
Inhalt
Erschrecken ist Monster-Sache. Absolute Fachleute auf diesem Gebiet und auf Platz 1 der Monsterschreck-Rangliste sind das haarige Monster James P. Sullivan, kurz „Sulley” genannt, und dessen grüner glupschäugiger Kumpel Mike. Sie beherrschen die Wandschrank-Tür-Methode aus dem ff.

In ständiger Konkurrenz mit dem bösen Randall Boggs und anderen Kollegen der Monster AG machen Sie ihren Job, der da heißt: Tür auf, rein ins Kinderzimmer und HUUUAAAAHHH! Dort verursachte Kinder-Schreie werden zu Strom veredelt, der den Energiebedarf von ganz Monstropolis abdeckt. Doch nicht nur Kinder haben Angst vor Monstern. Wer hätte gedacht, dass Monster nichts auf der Welt mehr fürchten als Menschenkinder? Dementsprechend entsetzt sind Sulley und Mike, als sie versehentlich das kleine Mädchen Buh mit in die Monster-Welt bringen …

Was zu sagen wäre
Der vierte abendfüllende Spielfilm aus den Computern der Firma PIXAR, die zweimal Toy Story und „Das große Krabbeln” geliefert haben. Und wieder greifen die Künstler aus Emeryville, Kalifornien tief in die Phantasie-Kiste. Zunächst  – fish-out-of-water-Prinzip – stellen sie die Dinge auf den Kopf: Kinder erschrecken Monster, die ihrerseits einfach ihrem Job nachgehen. Das tun sie in einer Fabrik, die aussieht, wie die Fantasy-Version einer Fabrik: Hell und fröhlich, bevölkert von allerlei seltsamen Monstern – die meist so monströs gar nicht sind. Das Herzstück der Fabrik ist das Wandschranktüren-Archiv, dass die Fabrikarbeiter (Monster) brauchen, um in die vorher festgelegten Kinderzimmer in aller Welt zu gelangen. Dieses Archiv ist ein Gipfel der übersprudelnden Phantasie der Macher um Peter Docter, David Silverman und Lee Unkrich.

PIXAR-Chef John Lasseter hat erstmals nicht Regie geführt. „Monsters, Inc.” startete am 2. November in den US-Kinos und katapultierte sich gleich nach oben – mit über 60 Millionen Dollar Einspiel am ersten Wochenende ist er der bislang erfolgreichste Animationsfilm der Kinogeschichte. Mitverantwortlich für diesen Erfolg ist sicher George Lucas, der exklusiv vor diesem Film den ersten Teaser für die Episode II zeigt.
Wertung: 6 von 6 €uro
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