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Kinoplakat: Mexican
Zwei A-Stars haben
Spaß am Klamauk
Titel Mexican
(The Mexican)
Drehbuch J.H. Wyman
Regie Gore Verbinski, USA 2001
Darsteller

Brad Pitt, Julia Roberts, James Gandolfini, J.K. Simmons, Bob Balaban, Sherman Augustus, Michael Cerveris, Gene Hackman, Richard Coca, David Krumholtz, Castulo Guerra, Mayra Serbulo, Salvador Sánchez, Alan Ciangherotti, Melisa Romero u.a.

Genre Komödie, Abenteuer
Filmlänge 123 Minuten
Deutschlandstart
16. August 2001
Inhalt

Jerry Welbachs Karriere als Mafia-Bote begann bereits unfreiwillig. Denn weil er den Mafiaboss Margolese durch einen Autounfall für fünf Jahre ins Gefängnis brachte, muss er seine Schuld mit fünf Jahren Mafiaarbeit abarbeiten. Und das ist auch gleich sein Problem. Seine Freundin Samantha droht ihm, dass sie ihn verlässt, wenn er nicht sofort mit den Aufträgen für den Gangsterboss aufhört.

Das Paar beschließt, in Las Vegas, weit weg von der Mafia, ein neues Leben zu beginnen. Der Gangsterboss Margolese allerdings erteilt ihm einen Botenauftrag – Jerry soll eine legendäre Pistole aus Mexiko zu ihm bringen und falls er diesen letzten Auftrag nicht erfülle, drohe ihm ein unangenehmer Tod. So zieht Jerry nach Mexiko um die Waffe zu holen. Allerdings ist diese Waffe mit einem Fluch belegt. Und sie bleibt auch nicht lange in Jerrys Besitz – die Waffe wurde samt seines Autos (und einer Leiche) gestohlen.

Während Jerry in Mexico gegen und mit seinem Fluch der Waffe kämpft, wird Samantha im Auftrage von Jerrys Auftraggeber als Sicherheitspfand von dem schwulen Auftragskiller Leroy gekidnappt. Und auf dem gemeinsamen Weg nach Las Vegas kommen sich Samantha und Leroy näher und es scheint schon fast wie eine Freundschaft, in der sich zwei Freunde untereinander beziehungstechnische Ratschläge geben …

Was zu sagen wäre

Julia Roberts und Brad Pitt (Snatch – Schweine und Diamanten – 2000; Fight Club – 1999; Rendezvous mit Joe Black – 1998; 12 Monkeys – 1995; Sieben – 1995; Legenden der Leidenschaft – 1994) geichzeitig auf derselben Leinwand – das ist was Neues. Doch in diesem Film sind sie die meiste Zeit getrennt – zumindest geografisch. Der Filmemacher Gore Verbinski (Mäusejagd – 1997) wagte diesen Schritt mit einer Mischung aus Roadmovie und Actionthriller – sich der Ausstrahlung seiner Darsteller zu bewusst.

Während Brad Pitt scheinbar großen Spaß an seiner Rolle als tollpatschiger Held findet, kann Julia Robert („Erin Brockovich” – 2000; Notting Hill – 1999; „Fletchers Visionen” – 1997; Mary Reilly – 1996) sich mit ihrem schwulen Kidnapper gemeinsam über Männerproblematiken austauschen – das wirkt wie ein aufguss der Paarung aus „Die Hochzeit meines besten Freundes” (1997). Der Film krankt an seinem Drehbuch. Da wird mit aller Macht versucht, mittels Stars und legendärem Objekt (der Revolver) und Beziehungskrise einen Abenteuer-Kult zu schaffen. Aber am Ende hat man einen FILM MIT BRAD PITT UND JULIA ROBERTS, die sich kaum mal über den Weg laufen und eine alles in allem maximal durchwachsene Geschichte.

Wertung: 3 von 6 €uro
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