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Kinoplakat: Makellos
Sehenswerte Schauspielerei
in einem durchkonstruierten Film
Titel Makellos
(Flawless)
Drehbuch Joel Schumacher
Regie Joel Schumacher, USA 1999
Darsteller

Robert De Niro, Philip Seymour Hoffman, Barry Miller, Chris Bauer, Skipp Sudduth, Wilson Jermaine Heredia, Nashom Benjamin, Scott Allen Cooper, Rory Cochrane, Daphne Rubin-Vega, Vincent Laresca, Karina Arroyave, John Enos III, Jude Ciccolella, Mina Bern u.a.

Genre Drama, Komödie
Filmlänge 112 Minuten
Deutschlandstart
6. Juli 2000
Inhalt

Ex-Sicherheitsbeamter Waldo Koontz hat schon bessere Zeiten erlebt. Nun wohnt er in dem heruntergekommenen El Palacio Hotel Tür an Tür mit den schrillsten Vögeln New Yorks. Vor allem Drag Queen Rusty geht dem konservativen Waldo mit ihrem lauten Gesang und ihren schrillen Freunden auf die Nerven.

Als es eines Tages zu einer Schießerei zwischen einer Prostituierten und mehreren Gangstern kommt, greift Waldo instinktiv zu seinem alten Dienstrevolver. Doch die Heldentat will ihm nicht gelingen – ein Schlaganfall wirft ihn zu Boden. Um sein Sprachvermögen wieder zu erlangen, werden ihm ausgerechnet Gesangsstunden bei Rusty verordnet …

Was zu sagen wäre

Joel Schumacher hat in seiner Regiekarriere schon viel ausprobiert („8mm“ – 1999; Batman & Robin – 1997; Die Jury – 1996; Batman Forever – 1995; „Der Klient“ – 1994; Falling Down – 1993; „Flatliners“ – 1990; The Lost Boys – 1987) und dass er sich nicht durch Genres, Erfolge oder Misserfolge leiten lässt, sei ihm zugute gehalten.

Im vorliegenden Fall hat ihn wohl eine aufreizende Paarung gereizt. Allerdings bleibt nebulös, warum. Hätte er nicht Robert DeNiro (Reine Nervensache – 1999; Ronin – 1998; Wag the Dog – 1997; Cop Land – 1997; Heat – 1995; Casino – 1995) als Mocho-Cop und Philip Seymour Hoffman als fröhliche Drag Queen, wäre an dem Film nichts erwähnenswert. Das Script hat keinen Tag Realität geschnuppert, eisern dekliniert Schumacher die Story nach seinen Wünschen durch. Das ist langweilig.

Aber Philip Seymour Hoffman („Patch Adams“ – 1998; The Big Lebowski – 1998; Boogie Nights – 1997) ist ganz! groß!! artig!!!

Wertung: 5 von 11 D-Mark
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