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Kinoplakat: Kopfgeld
Ein großer Thriller
mit doppeltem Boden
Titel Kopfgeld
(Ransom)
Drehbuch Richard Maibaum + Richard Price + Alexander Ignon + Cyril Hume
Regie Ron Howard, USA 1996
Darsteller Mel Gibson, Rene Russo, Gary Sinise, Delroy Lindo, Lili Taylor, Liev Schreiber, Donnie Wahlberg, Brawley Nolte, Evan Handler, Nancy Ticotin, Michael Gaston, Kevin Neil McCready, Paul Guilfoyle, Allen Bernstein, José Zúñiga u.a.
Genre Drama, Crime
Filmlänge 121 Minuten
Deutschlandstart
2. Januar 1997
Inhalt

Das perfekte Leben des Luftlinien-Tycoons Tom Mullen gerät aus den Fugen, als Kidnapper seinen Sohn entführen. Sie fordern zwei Millionen Dollar Lösegeld.

Die erste Geldübergabe scheitert; bald ist Mullen überzeugt, dass er seinen Sohn lebend nicht wieder sehen wird. In einer Fernsehsendung präsentiert Mullen das Lösegeld und erklärt es zum Kopfgeld: „Zwei Millionen Dollar für denjenigen“, der die Entführer seines Sohnes fasst.

Ein Katz & Maus-Spiel ist die Folge …

Was zu sagen wäre

Ron Howard (Apollo 13 – 1995) beschreitet neue Wege. Mit „Ransom“ liefert ein düsteres, pessimistisches Drama, dem bewusst jenes Spielerische fehlt, das frühere Werke („Schlagzeilen“ – 1994; „In einem fernen Land“ – 1992; Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen – 1991; „Willow“ – 1988; „Cocoon“ – 1985; Splash: Jungfrau am Haken – 1984; „Nightshift – Das Leichenhaus flippt völlig aus“ – 1982) auszeichnet.

Kritiker hatten Howard, auch wenn der Flammenhöllen entfachte, in die Ecke der harmlos, netten Filmemacher gestellt: Er verstehe sein Handwerk und Punkt! Nach „Ransom“ sind die Kritiker verstummt und würdigen statt dessen die große Intensität, mit der Howard hier Mel Gibson und René Russo durch die Ehehölle jagt.

Wertung: 10 von 11 D-Mark
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