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Kinoplakat: Kindergarten Cop
Arnie macht sich nicht schlecht
und begründet ein neues Genre
Titel Kindergarten Cop
(Kindergarten Cop)
Drehbuch Murray Salem + Herschel Weingrod + Timothy Harris
Regie Ivan Reitman, USA 1990
Darsteller Arnold Schwarzenegger, Penelope Ann Miller, Pamela Reed, Linda Hunt, Richard Tyson, Carroll Baker, Cathy Moriarty, Joseph Cousins, Christian Cousins, Park Overall, Jayne Brook, Richard Portnow, Tom Kurlander, Alix Koromzay, Betty Lou Henson u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 111 Minuten
Deutschlandstart
7. Februar 1991
Inhalt

Sein Vater war ein Cop, sein Bruder war ein Cop und seine Mutter war die Frau eines Cops. Also wurde auch Kimble ein Cop. Seit vier Jahren jagt der L.A.-Bulle schon Crisp, einen brutalen Killer. Die letzte Chance führt ihn in die Kleinstadt Asteria.

Hier lebt die Ex-Frau von Crisp – mit dem gemeinsamen Sohn. Allerdings weiß hier niemand, wer sie ist, bzw., wer sie einmal war. Niemand kann also sagen, wer in der Stadt die ehemalige Mrs. Crisp ist. Die einzige Spur ist der Kindergarten. Kimble gibt sich als Pädagoge aus, um die lieben Kleinen ausfragen zu können. „Ein Leichtes!” Denkt Kimble.

Der L.A. Bulle hat noch viel zu lernen …

Was zu sagen wäre

Arnold Schwarzeneggers zweiter Ausflug in die Welt der Lacher setzte auf bewährte Kassengaranten: süße Kleine, zwei komplett unterschiedliche Cops als Buddies und der aus seinem gewohnten Umfeld gerissene Held. So ganz auf die Action wurde nicht verzichtet. Gerade in den ersten Minuten taucht der Schwarzenegger (Total Recall – USA 1990; „Zwillinge” – USA 1988; Red Heat – USA 1988; Running Man – USA 1987; Predator – USA 1987; „Der City Hai” – USA 1986; Phantom Kommando – USA 1985; Red Sonja – USA 1985; Der Terminator – USA 1984) auf, den die Fans ausgiebig kennen: schummrige Kneipe, Sonnenbrille, langer Mantel, kurzer Prozess.

Danach wechselt der Österreicher die Garderobe auf Bundfaltenhose und Poloshirt und macht auf witzig. Und er ist witzig – im Rahmen seiner beschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Schwarzenegger bewegt insegsamt einen schwerfäligen Körper; da geht Timing nur mit der Sprache und dafür hat er in Penelope Ann Miller und vor allem in Pamela Reed wunderbare und witzige Sparringspartner. Die Kinder erledigen den Rest zur Herzlichkeit.

Mit der Kindergarten-Kömodie begründeten Reitman und Schwarzenegger ein neues Genre: Im Laufe ihrer Karrieren müssen seither alle Actionhelden irgendwann auf Kleinkinder aufpasse. Das ging Dwayne „The Rock” Johnson so („Zahnfee auf Bewährung” – USA 2010) und auch Triple-X-Mann Vin Diesel („Der Babynator” – USA 2005).

Wertung: 8 von 10 D-Mark
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