Kinoplakat: Indiana Jones und der Tempel des Todes
Tiefer Griff in die Ekel-Kiste
Ein Abenteuer in Dunkel
Titel Indiana Jones und der Tempel des Todes
(Indiana Jones and the Temple of Doom)
Drehbuch George Lucas + Willard Huyck + Gloria Katz
Regie Steven Spielberg, USA 1984
Darsteller Harrison Ford, Kate Capshaw, Amrish Puri, Roshan Seth, Philip Stone, Roy Chiao, Jonathan Ke Quan, David Yip, Ric Young, Chua Kah Joo, Philip Tan, Dan Aykroyd, Dr. Akio Mitamura, Michael Yama, D.R. Nanayakkara, Dharmadasa Kuruppu, Stany De Silva, Ruby De Miel, D.M. Denawake, I. Serasinghe, Dharshana Panangala, Raj Singh, Frank Olegario, Ahmed El Shenawi, Arthur F. Repola, Nizwar Karanj, Pat Roach, Moti Makan, Mellan Mitchell, Bhasker, Arjun Pandher, Zia Gelani, Debbie Astell, Maureen Bacchus, Corinne Barton, Carol Beddington, Sharon Boone, Elizabeth Burville, Marisa Campbell, Christine Cartwright, Andrea Chance, Jan Colton, Louise Dalgleish, Lorraine Doyle, Vanessa Fieldwright, Brenda Glassman, Elaine Gough, Sue Hadleigh, Sarah-Jane Hassell, Samantha Hughes, Julie Kirk, Deirdre Laird, Vicki McDonald, Nina McMahon, Julia Marstand, Gaynor Martine, Lisa Mulidore, Dawn Reddall, Rebekkah Sekyi, Clare Smalley, Lee Sprintall, Jenny Turnock, Ruth Welby, Sidney Ganis, George Lucas, Frank Marshall, Anthony Powell, Steven Spielberg u.a.
Genre Abenteuer, Action
Filmlänge 118 Minuten
Deutschlandstart
3. August 1984
Inhalt

Um ein kleines, indisches Dorf vor dem Untergantg zu retten, begibt sich Indiana Jones auf die Suche nach den Heiligen Sankara Steinen. Im Schlepptau sein „Boy”, der quirlige Short Round und die Zufallsbekanntschaft – blond, üppig und gestrandete Sängerin in einem Nachtclub – Willie Scott.

Die Spur führt unter dauerndem Kreischen der Dschungelunerfahrenen Willie („Indiiiiieeee ......!”) zu einem mysteriösen Tempel und eh sich's Indy versieht, ist er Gefangener einer uralten Sekte, die alle Kinder aus dem Dorf gefangenhält. Die Sekte will die Weltherrschaft. Und dafür sind die Sankara-Steine eminent wichtig. Indiana will seine Freiheit. Auch dafür sind die Steine eminent wichtig.

Außerdem hat er sich in Willie verguckt …

Was zu sagen wäre

Kinoplakat: Indiana Jones und der Tempel des Todes„Willie“ (Kate Capshaw) wurde später Spielbergs zweite Ehefrau. Schon während der Dreharbeiten soll es gefunkt haben. Zu dieser Zeit war noch die Schauspielerin Amy Irving (u.a. Carrie – Des Satans jüngste Tochter) eingetragene Ehefrau.

„Temple of Doom“ fällt überraschend düster aus. Neben dem üblichen Spielberg-Touch (E.T. - Der Außerirdische – 1982; Jäger des verlorenen Schatzes – 1981; „1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood“ – 1979; Unheimliche Begegnung der dritten Art – 1977; Der weiße Hai – 1975; Sugarland Express – 1974; Duell – 1971) tauchten dunkle, bedrohliche und absolut nicht jugendfreie Szenen auf, mit denen Spielberg & Lucas zeigen wollen, was sie sonst noch drauf haben. George Lucas hat eine Sehnsucht nach dem Düsteren entwickelt. Er verspricht auch, dass eine folgende Trilogie der bekannten Krieg der Sterne-Trilogie „sehr viel düsterer“ ausfallen werde.

Schwachpunkt – neben de höllischen Szenen und dem klebrigen gekrabbel – ist die Nachtclub-Sängerin. Mal abgesehen davon, dass sie ununterbrochen kreischt … ist es zu glauben, dass es eine Sängerin aus der westlichen Welt nach Asien verschlagen hat, die komplett aus Berührungsängsten besteht und so gar nicht mit Urwald umgehen kann und dauernd Indiana Jones für alles verantwortlich macht? In einem Spaß-Film kann mir das die Laune höllisch verderben.

Wertung: 6 von 9 D-Mark