Kinoplakat: Jäger des verlorenen Schatzes
Das moderne Abenteuer hat
einen Namen und eine Peitsche
Titel Jäger des verlorenen Schatzes
(Raiders of the Lost Arch)
Drehbuch George Lucas + Philip Kaufman
Regie Steven Spielberg, USA 1981
Darsteller Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman, Ronald Lacey, John Rhys-Davies, Alfred Molina, Denholm Elliott, Wolf Kahler, Anthony Higgins, Vic Tablian, Don Fellows, William Hootkins, Bill Reimbold, Fred Sorenson, Patrick Durkin u.a.
Genre Abenteuer, Action
Filmlänge 115 Minuten
Deutschlandstart
29. Oktober 1981
Inhalt
Der Archäologe und Abenteurer Indiana Jones erhält Hinweise auf die verborgene Bundeslade und deren Verbleib. Jones macht sich auf den Weg. Im Auftrag der Regierung. Auch die Schergen Adolf Hitlers suchen die Lade, der geheimnisvolle Kräfte nachgesagt werden.

Zunächst einmal fliegt Indy nach Tibet zu seiner Verflossenen. Die besitzt Hinweise, wo genau die Bundeslade liegt. Und schon fangen die Schwierigkeiten an …

Was zu sagen wäre

Der Legende nach entstand ein erstes Konzept zum Film auf Hawaii. Hier machten Steven Spielberg („1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood“ – 1979; Unheimliche Begegnung der dritten Art – 1977; Der weiße Hai – 1975; Sugarland Express – 1974; Duell – 1971) und Freund George Lucas gemeinsam Urlaub, bauten Sandburgen und überlegten, welchen Film sie gemeinsam machen könnten – Lucas hatte sich nach 1977, nach Krieg der Sterne aufs Produzieren beschränkt.

Der Dialog rund um die entstehende Sandburg ging etwa so:

Spielberg: Ich möchte mal sowas machen, wie 'James Bond': Abenteuer, schöne Frauen, schnelle Action.
Lucas: Ich hätte da vielleicht was. Ich denke an einen abenteuerhungrigen Archäologen …

Also produzierten die beiden als Wunderkinder Hollywoods apostrophierten ihren ersten gemeinsamen Film. Dass er ein Hit werden würde, war von vorneherein beschlossene Sache. Das Ende vom Lied war die „Rückkehr des Großen Abenteuerfilms“. Vor Spielberg/Lucas war der Abenteuerfilm dieser Art tot, jetzt lebte er wieder. Und beide erklärten, sie hätten lediglich „einen Film drehen wollen, wie sie sie früher als Kind im Kino genossen“ hätten.

Dabei schielten sie – zwangsläufig – auf solche cineastischen Entgleisungen wie etwa Der sechste Kontinent (1976), die in jenen Tagen die Leinwände verschmutzten. Dabei gelang es Spielberg und Lucas, diese Art von kindlicher Puppentheater-Produktion für immer zu den Akten zu legen.

Wertung: 7 von 9 D-Mark