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Kinoplakat: Good Will Hunting – Der gute Will Hunting
Robin Williams spielt wie immer
Damon & Affleck sind Entdeckungen
Titel Good Will Hunting – Der gute Will Hunting
(Good Will Hunting)
Drehbuch Matt Damon + Ben Affleck
Regie Gus van Saint, USA 1997
Darsteller

Matt Damon, Robin Williams, Ben Affleck, Stellan Skarsgård, Minnie Driver, Casey Affleck, Cole Hauser, John Mighton, Rachel Majorowski, Colleen McCauley, Matt Mercier, Ralph St. George, Rob Lynds, Dan Washington, Alison Folland u.a.

Genre Drama
Filmlänge 126 Minuten
Deutschlandstart
19. Februar 1998
Inhalt

Will Hunting ist ein stolzer Vertreter der Arbeiterklasse. Ein Mathe-Genie, das die schwierigsten Aufgaben löst. Aber auch unbeherrscht, jähzornig. Nach einer wüsten Schlägerei droht ihm ein längerer Aufenthalt hinter Gittern. Dadurch wird Professor Lambeau auf Will aufmerksam.

Wills unterschiedliche Talente lassen den Psychologen fest daran glauben, aus Will einen „besseren Menschen” machen zu können. Er schickt ihn zur Therapie zu dem emotional ebenfalls vernarbten Professor Sean McGuire …

Was zu sagen wäre

„Der gute Will Hunting” wurde für neun Oscars nominiert. Gegen Überflieger Titanic hatte er aber kaum Chancen. Am Ende nahmen die Autoren (und Hauptdarsteller) Matt Damon und Ben Affleck den Oscar für's „Beste Original-Drehbuch” mit nach Hause.

Der Oscar war in diesem Fall aber gar nicht der entscheidende Punkt. Affleck war Kleindarsteller und Statist in Hollywood, Matt Damon hatte gerade eine Hauptrolle unter der Regie von Francis Ford Coppola ergattert (Der Regenmacher – 1997) und hoffte auf den Durchbruch – „Good Will Hunting” war beider Versuch, ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen. Das hat sehr gut funktioniert. Abgesehen davon, dass ihr Drama zu Herzen geht, auch Robin Williams in seiner immer gleichen, irgendwie seifigen Art („Flubber” – 1997; „The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel” – 1996; Jumanji – 1995; Hood – 1991; „König der Fischer” – 1991) nicht stört, ist der Film gut fotografiert und gut gespielt. Ich bin der Story gerne gefolgt und habe nicht den Eindruck, irgendwo schwiemeliger Betroffenheits-Lyrik aufzusitzen.

Dass erst Ben Affleck eine kurze Schauspieler- („Armageddon” – 1998; Shakespeare in Love – 1998; Wild Christmas – 2000; Pearl Harbor – 2001; Spurwechsel – 2002) und dann eine Regie-Karriere startete („The Town” – 2010; „Argo” – 2012) und Matt Damon zu einem der bestbezahlten Stars in Hollywood aufstieg (Der Soldat James Ryan – 1998; Der talentierte Mr. Ripley – 1999; Ocean's Eleven – 2001), ist auch ein Nebenprodukt dieses Films.

Wertung: 5 von 6 €uro
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