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Kinoplakat: Ghost Rider
Eine etwas verqualmte
Comic-Verfilmung
Titel Ghost Rider
(Ghost Rider)
Drehbuch Mark Steven Johnson
Regie Mark Steven Johnson, USA, Australien 2007
Darsteller Nicolas Cage, Matt Long, Eva Mendes, Raquel Alessi, Wes Bentley, Sam Elliott, Peter Fonda, Donal Logue, Daniel Frederiksen, Laurence Breuls, Mathew Wilkinson, Brett Cullen u.a.
Genre Comic-Verfilmung
Filmlänge 114 Minuten
Deutschlandstart
22. Februar 2007
Inhalt

In den Tagen des Wilden Westens sandte Mephistopheles einen verfluchten Kopfgeldjäger aus, den Ghost Rider, der alle jagt, die aus der Hölle entkommen sind, um einen Vertrag abzuholen, der dem Teufel 1.000 verdammte Seelen aus dem Dorf San Venganza einbringen würde. Der Ghost Rider erkannte jedoch die schreckliche Macht, die diesem Vertrag innewohnte, und weigerte sich, ihn an den Teufel auszuhändigen. Er brachte Mephistopheles um den Vertrag und damit auch um die 1.000 Seelen.
Stattdessen flüchtete er und versteckte sich und den Vertrag.

150 Jahre später: Der 17-jährige Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze geht einen Pakt mit dem Teufel ein. Um seinen krebskranken Vater vor dem baldigen Tod zu retten, verkauft er seine Seele. Jahre später ist Johnny ein berühmter Stuntfahrer geworden, bekannt für seine waghalsigen Sprünge und für sein unheimliches Talent, selbst lebensgefährliche Unfälle unverletzt zu überstehen. Bei einem dieser Stunts trifft er sein Jugendliebe Roxanne wieder, die er einst hatte verlssen müssen – wegen des Pakts mit dem Teufel.

Jetzt hofft Johnny auf eine zweite Chance. Aber prompt steht Mephistopheles in der Tür und bringt den ersten Auftrag. Blackheart, der Sohn des Teufels, ist auf die Erde gekommen und will den verlorenen Vertrag von San Venganza an sich bringen, um damit seinen Vater zu übertrumpfen. Dazu schart er die „drei Verborgenen” um sich – drei gefallene Engel, die durch den Erzengel Michael aus dem Himmel vertrieben wurden und nun jeweils die Form eines der Elemente Erde, Wasser und Luft angenommen haben, um in diesem Zustand auf den Tag des jüngsten Gerichts zu warten.

Johnny soll Blackheart Einhalt gebieten …

Was zu sagen wäre

110 Millionen Dollar hat der Film gekostet? Wo sind die geblieben? Soviel Streichhölzer kann man ja in zehn Leben nicht abbrennen. Der Film ist schlecht, da machen wir uns mal nichts vor. Erst passiert ewig nichts, dann taucht eine lächerliche Hauptfigur mit brennendem Schädel auf und Sam Elliot (Hulk – 2003; Rufmord – Jenseits der Moral – 2000; „The Big Lebowski” – 1998), dem man gerne länger zusehen würde, versteckt sich in einer Nebenrolle – er wusste wohl warum. Und Eva Mendes (Hitch – Der Date Doktor – 2005; Irgendwann in Mexico – 2003; Training Day – 2001) wirkt, als sei sie nicht mehr rechtzeitig aus dem Filmvertrag rausgekommen.

Aber deshalb kann man ja trotzdem Spaß haben an dem Film. Stell Dir vor, Du hängst Freitags Nacht auf dem Sofa und im Fernsehen läuft bloß noch Jean-Claude van Damme und Ruf!-Mich!-An!! und auf YouTube-Gesuche hast du auch keinen Bock. Du hast schon ein bisschen was intus und hast Lust auf TRASH! Voilá, hier ist Dein Film – und Peter „Easy Rider” Fonda gibt den Teufel.

Früher nannte man so etwas B-Film. Alle wussten, was sie erwartet und waren zufrieden. Na also. Geht doch. Muss man sich nur schön rauchen.

Wertung: 3 von 6 Euro
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