IMDB
Kinoplakat: Freunde mit gewissen Vorzügen
Mila Kunis als Freundin zum Pferde stehlen
Sex ohne Gefühle ist der neue Schlager
Titel Freunde mit gewissen Vorzügen
(Friends with Benefits)
Drehbuch Keith Merryman + David A. Newman + Will Gluck + Harley Peyton
Regie Will Gluck, USA 2011
Darsteller Justin Timberlake, Mila Kunis, Patricia Clarkson, Jenna Elfman, Bryan Greenberg, Richard Jenkins, Woody Harrelson, Nolan Gould, Andy Samberg, Shaun White, Andrew Fleming u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 109 Minuten
Deutschlandstart
8. September 2011
Inhalt

„Nein, es liegt nicht an Dir”, sagt Kayla noch, als sie mit Dylan Schluss macht. „Es liegt an mir! ich mag Dich nicht mehr!” Eine herbe Niederlage für den smarten Webdesigner, der die Frau für's Leben gefunden glaubte. War wieder nichts. Er nutzt ein Job-Angebot in New York, um zwischen sich und sein Liebesleben in Los Angelesmal Raum zu kriegen.

„Lass uns Freunde bleiben”, sind die letzten Worte die ihr Lover an sie richtet und dann ist Jamie auch wieder Single. Wieder mal. Der Typ, dieser Dylan, den die junge Headhunterin da ans GQ-Magazin in New York vermittelt hat, sieht ganz cute aus und … aber eine Beziehung … noch mal … wieder mal … kommt nicht in Frage. Und in diesem Punkt, stellen Dylan und Jamie rasch fest, stimmen sie k-o-m-p-l-e-t-t überein: bloß keine Beziehung mehr. Aber Sex? Das ist was anderes. Sex einfach so, mal abends zur Entspannung unter Freunden, ohne Erwartungen. Das lässt sich einrichten. Und weil beide so gut harmonieren im Bett, wiederholen sie das gerne. Es ist ja ausdrücklich unverfänglich.

Bis …, tja, bis sie sich doch verlieben, es nur nicht gleich merken …

Was zu sagen wäre

Einer dieser Filme, über die man nicht viel sagen muss. In der Struktur sehr nahe an Freundschaft Plus mit Natalie Portman, das nur wenige Monate früher in die Kinos kam, mit denselben Verwicklungen, nur anderen Schauspielern. Aber er wirkt ausgeglichener. Das mag an Mila Kunis („The Book of Eli” – 2010; „Max Payne” – 2008; „Nie wieder Sex mit der Ex” – 2008) liegen, die in einer solchen Rolle einfach besser passt, als La Portman – es ist sicher kein komischer Zufall, dass beide die jeweiligen Gegenpole in Darran Aronowskys „Black Swan” (2010) spielen. In diesem Zusammenhang: Sofern Sie männlichen Geschlechts sind, können Sie vielleicht richtig verstehen, wenn ich sage „Mila Kunis ist echt zum verlieben süß!” Ihre Jamie ist eine, mit der man Pferde stehlen kann, anschließend in schwarzer Robe zum Gala-Dinner vorfährt und … naja, und so weiter.

Justin Timberlake (In Time - Deine Zeit läuft ab – 2011; „Bad Teacher” – 2011; The Social Network – 2010) ist … Justin Timberlake. Er hält seinen nacktern Hintern vor die Panavision-Optik und ist ganz der fürsorgliche Lover-Smartie. Das kann er. Da kann man ihm gut zuschauen. Eine schöne Nebenrolle füllt Woody Harrelson mit Leben (Zombieland – 2009; „No Country for Old Men“ – 2007; „Robert Altman's Last Radio Show“ – 2006; Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung – 1999; EDtv – 1999; Palmetto – 1998; Wag the Dog – 1997; Larry Flynt – Die nackte Wahrheit – 1996; Money Train – 1995; Natural Born Killers – 1994; Machen wir's wie Cowboys – 1994; Ein unmoralisches Angebot – 1993; „Weiße Jungs bringen's nicht“ – 1992; Doc Hollywood – 1991; L.A. Story – 1991). Als schwuler Sportreporter des Lifestyle-Magazins „GQ”, der in Jersey lebt und Dylan in regelmäßigen Abständen fragt, ob der nicht vielleicht doch … mittlerweile schwul ist, erfüllt er nicht nur eine wichtige Kreuzung in der Story, er gibt dem Film charmanten Glanz.

Wertung: 6 von 7 €uro
IMDB