Kinoplakat: Fast & Furious Five
Zwei Glatzen im Clinch
Chromfilm auf Testosteron
Titel Fast and Furious Five
(Fast Five)
Drehbuch Chris Morgan
mit Charakteren von Gary Scott Thompson
Regie Justin Lin, USA 2011
Darsteller

Vin Diesel, Paul Walker, Jordana Brewster, Tyrese Gibson, Ludacris, Matt Schulze, Sung Kang, Gal Gadot, Tego Calderon, Don Omar, Joaquim de Almeida, Dwayne Johnson, Elsa Pataky, Michael Irby, Fernando Chien u.a.

Genre Action
Filmlänge 130 Minuten
Deutschlandstart
28. April 2011
Website thefastandthefurious.com
Inhalt
Ein mehrköpfiges Team, darunter Brian und Mia, können Dominic aus einem Gefangenentransport befreien. Mit dieser Tat macht sich Brian zum Verbrecher, was die Drei dazu veranlasst, nach Südamerika zu flüchten.

Dort angekommen nehmen sie, veranlasst durch Vince, an einem Raubüberfall teil. Dieser schlägt fehl, was sie nicht nur zu den Gejagten der örtlichen Polizei, sondern auch der Auftraggeber macht.

Weil bei dem Überfall DEA-Agenten getötet wurden, schaltet sich nun auch DSS-Agent Luke Hobbs in die Verfolgung ein.

Um ihr Dasein als Flüchtlinge zu beenden, beschließen sie, einen letzten Coup durchzuführen, indem sie planmäßig die Geldverstecke von Hernan Reyes, einem zwielichtigen Geschäftsmann, ausrauben. Dank eines Täuschungsmanövers bringen sie Reyes dazu, sein ursprünglich dezentral gelagertes Geld in einem Tresor zu deponieren. Mit Hilfe eines zusammengestellten Teams gelingt den Akteuren schließlich der Raub des Tresors. Nach einer waghalsigen Flucht beginnen die Teammitglieder mit dem geraubten Geld ein neues Leben.

Letty, die angeblich getötete Partnerin Dominics, wird im Zusammenhang mit einem Raub in Berlin gesichtet …

Was zu sagen wäre

Kinoplakat: Fast FiveSchöner Familienfilm. Ein Baby kündigt sich an. Das Franchise hat sich zu einem flotten Allesfresser entwickelt.

Autorennen spielen heute keine Rolle mehr, jetzt werden Gangster gejagt, Drogen vertickt, die Jungs sind zu Allroundern geworden. Als sie dann doch ein Straßenrennen besuchen, das nur noch folkloristischen Anspruch mit knackigen HotPants-Hintern hat, für die eigentliche Story aber unerheblich ist, sagt Dom selig lächelnd „Home, sweet Home!“

Und über Dwayne Johnsons Charakter heißt es an anderer Stelle: „This Guy is the Old Testament. Blood, Bullets, Wrath of God. That's his Style!“ Kerle eben. Und wenn die anderen Kerle schon Schwierigkeiten haben, ihren Drehbuch-Subjekt-Prädikat-Boum-Sätzen Modulation zu verleihen, Dwayne Johnson hat es noch eine Spur knapper. Er blökt eigentlich nur Befehle und haut knappe Sentenzen aus dem Mund. Ein Dwayne Johnson stellt keine Fragen, sondern schießt gleich.

Es gibt einen wunderbaren Testosteronfight der beiden Muskelglatzen Diesel und Johnson, der natürlich irgendwie unentschieden ausgeht. „Fast Five“ war die ausgeglichenste und beste Nummer bislang. Habe große Lust auf No. 6.

Für diesen fünften Teil haben die Produzenten ordentlich am Produktionsbudget geschraubt und 125 Millionen US-Dollar ausgegeben – die man auf der Leinwand auch erahnen kann. Eingespielt hat „Fast Five“ dann weltweit 626 Millionen US-Dollar. Dieser testosteronbolzen hat sich gelohnt!

Wertung: 6 von 7 €uro