Kinoplakat: Erin Brockovich
Eine wunderbare Julia Roberts
in einem spannenden Drama
Titel Erin Brockovich
(Erin Brockovich)
Drehbuch Susannah Grant
Regie Steven Soderbergh, USA 2000
Darsteller Julia Roberts, David Brisbin, Dawn Didawick, Albert Finney, Valente Rodriguez, Conchata Ferrell, George Rocky Sullivan, Pat Skipper, Jack Gill, Irene Olga López, Emily Marks, Julie Marks, Scotty Leavenworth, Gemmenne de la Peña, Erin Brockovich-Ellis u.a.
Genre Biografie, Drama
Filmlänge 131 Minuten
Deutschlandstart
6. April 2000
Inhalt

Kein Geld auf dem Konto, keinen Job in Aussicht, kein Silberstreifen am Horizont: Erin Brockovich, zweimal geschiedene Mutter dreier Kinder, steckt wieder einmal in der Klemme.

Dann noch ein Autounfall. Erins Situation spitzt sich zu, als ihr Anwalt Ed Masry für sie keinen Cent Schadenersatz aus dem Unfall herausschlagen kann. Verzweifelt und zu allem entschossen bringt Erin mit sanfter Gewalt und losem Mundwerk den von ihrer weiblichen Power verunsicherten Ed dazu, sie in seiner verschlafenen Kanzlei zu beschäftigen.

Hier stolpert sie über ein paar vergessene Akten: medizinische Gutachten zwischen Immobilien-Verträgen. Auf eigene Faust beginnt sie die seltsamen und schwer verständlichen Zusammenhänge zu untersuchen und stößt dabei auf einen Umweltskandal großen Kalibers …

Was zu sagen wäre
Regisseur Steven Soderberg (Out of Sight – 1998; „Kafka“ – 1991; „Sex, Lügen und Video“ – 1989) erzählt die mehr oder weniger wahre Geschichte von Erin Brockovich, die leidenschaftlich und unerschrocken gegen Großindustrie und Finanzmacht angeht – eine klassische David-gegen-Goliath-Geschichte.

Für Julia Roberts war die Figur der Erin auch die Chance auf eine Image-Korrektur (Die Braut, die sich nicht traut – 1999; Notting Hill – 1999; Fletchers Visionen – 1997; Everyone Says I Love You – 1996; Mary Reilly – 1996; Hook – 1991; Pretty Woman – 1990): Weg vom Glamour-Girl hin zu kommenden Charakterrollen. Über weite Strecken glänzt Roberts in den knappen Billigklamotten der amerikanischen Lower-Class-Vertreterin, der ein gutes Leben nicht in die Wiege gelegt wurde.

Am 25. März 2001 wurde Roberts mit dem Oscar für die weibliche Hauptrolle ausgezeichnet.

Wertung: 11 von 11 D-Mark