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Kinoplakat: Ein heißer Coup
Ein alberner Film mit
sympathischen Figuren
Titel Ein heißer Coup
(Where the Money ist)
Drehbuch E. Max Frye + Topper Lilien + Carroll Cartwright
Regie Marek Kanievska, Deutschland, USA, UK, Kanada 2000
Darsteller

Paul Newman, Linda Fiorentino, Dermot Mulroney, Susan Barnes, Anne Pitoniak, Bruce MacVittie, Irma St. Paule, Michel Perron, Dorothy Gordon, Rita Tuckett, Diane Amos, Dawn Ford, T.J. Kenneally, Rod McLachlan, Bill Corday u.a.

Genre Drama, Komödie
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
20. Juli 2000
Inhalt

Der inhaftierte Bankräuber Henry Manning täuscht einen Schlaganfall vor, worauf er in eine Pflegeanstalt verlegt wird. Er gerät dort an die Krankenschwester Carol MacKay, die Mannings Tarnung durchschaut.

Carol, die seit der High School mit Wayne verheiratet ist und sich langweilt, ist von Henry fasziniert. Nachdem sie Henry enttarnt hat, berichtet er ihr, wie er sich lange auf das Spielen des Schlaganfallpatienten vorbereitet hat. Carol überredet Henry zu einem weiteren Bankraub. Der geht glatt, Carol bringt Henry zurück ins Krankenhaus, wo er weiter den Kranken spielt.

Als Henry in ein Gefängniskrankenhaus verlegt werden soll, entschließt sich Carol, dies nicht zuzulassen. Sie überfällt den Krankentransport und flieht mit Henry …

Was zu sagen wäre

Die Filmindustrie ist, wie der Name schon sagt, eine Industrie. Die hier tätigen Unternehmen müssen Produkte schaffen, um sich am Markt zu halten. Deswegen gibt es Filme wie diesen hier.

Schön, Paul Newman mal wieder zu sehen, der gewohnt souverän spielt (Message in a Bottle – 1999; Im Zwielicht – 1998; Die Farbe des Geldes – 1986; Die Sensationsreporterin – 1981; Flammendes Inferno – 1974; Der Clou – 1973; „Der Mackintosh Mann“ – 1973; Butch Cassidy und Sundance Kid – 1969; Haie der Großstadt – 1961; „Exodus“ – 1960; „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ – 1958; Der lange heiße Sommer – 1958) und selbst den gröbsten Drehbuch-Quatsch glaubhaft macht. Linda Fiorentino (Good Vibrations – Sex vom anderen Stern – 2000; Dogma – 1999; Men in Black – 1997; Jade – 1995) als gelangweilte Krankenschwester und Ehefrau ist göttlich. Auch sie kann Drehbuchschwächen locker überspielen.

Das Drehbuch hat aber Schwächen. Das fängt schon mit dieser völlig hanebüchenen Schlaganfall-vortäusch-Idee an, geht bei den Überfällen weiter und hört erst beim grotesken Showdown auf.

Schön, Paul Neman mal wieder gesehen zu haben.

Wertung: 4 von 11 D-Mark
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