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Kinoplakat: Die Hochzeit meines besten Freundes
Eine gegen den Strich gebürstete
Komödie mit kleinen Schwächen
Titel Die Hochzeit meines besten Freundes
(My Best Friend's Wedding)
Drehbuch Ronald Bass
Regie P.J. Hogan, USA 1997
Darsteller

Julia Roberts, Dermot Mulroney, Cameron Diaz, Rupert Everett, Philip Bosco, M. Emmet Walsh, Rachel Griffiths, Carrie Preston, Susan Sullivan, Christopher Masterson, Raci Alexander, Jennifer Garrett, Kelleia Sheerin, Bree Turner, Cassie Creasy u.a.

Genre Komödie, Romantik
Filmlänge 105 Minuten
Deutschlandstart
4. Dezember 1997
Inhalt

Als die Restaurantkritikerin Julianne erfährt, dass ihr bester Freund Michael in vier Tagen die stinkreiche Kimmy ehelichen will, zieht sie alle Register um das zu verhindern.

Sie schreckt dabei weder vor hinterlistiger Manipulation und knüppeldicken Lügen noch vor gemeinem E-Mail-Betrug zurück …

Was zu sagen wäre

Julia Roberts gibt die Schurkin des Stücks; das ist mal neu und damit tue ich mich schwer. Erstmal muss ich meine durch hohen Hollywoodkino-Konsum formatierten Erwartungen sprengen, um mich dem stück hingeben zu können. Dann sehe ich eine launige Komödie mit spritzigen Dialogen und einer großartigen Cameron Diaz als Ehefrau in spe Kimmy.

Diese Kimmy ist so un-glaub-lich lieb und nett, dass ich Julia Roberts für jeden Versuch, ihr zu schaden nur noch ein wenig mehr hasse. P.J. Hogan, der vor drei Jahren „Muriels Wedding“ (1994) in die Kinos brachte, hatte offenbar noch Lust auf weitere Hochzeitstänze und -Katastrophen; jedenfalls hat er mit Spaß inszeniert, was der Spezialist fürs Menschelnde, Ron Bass (Dangerous Minds – 1995; „Der Feind in meinem Bett“ – 1991; „Rain Man“ – 1988), ihm als Drehbuch gegeben hat.

Mit Rupert Everett als schwuler Freund George haben endgültig auch die Homosexuellen einen festen Platz in Hollywoods Kinouniversum. Mit diesen Neuigkeiten kann ich meine Erwartungen neu formatieren und harre künftiger Überraschungen.

Wertung: 9 von 11 D-Mark
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