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Kinoplakat: Die Brücken am Fluss
Wunderbares Schauspieler-Kino
Titel Die Brücken am Fluss
(The Bridges of Madison County)
Drehbuch Richard LaGravenese
nach dem Roman von Robert James Waller
Regie Clint Eastwood, USA 1995
Darsteller

Meryl Streep, Clint Eastwood, Annie Corley, Victor Slezak, Jim Haynie, Sarah Kathryn Schmitt, Christopher Kroon, Phyllis Lyons, Debra Monk, Richard Lage, Michelle Benes, Alison Wiegert, Brandon Bobst, Pearl Faessler, R.E. 'Stick' Faessler u.a.

Genre Drama, Romanze
Filmlänge 135 Minuten
Deutschlandstart
28. September 1995
Inhalt

Herbst 1965. Francesca Johnson lebt als Farmersfrau in Iowa. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre unspektakuläre Welt gerät durcheinander, als sie Robert Kincaid kennenlernt. Der welterfahrene Fotograf erkundigte sich zufällig bei ihr nach dem Weg zu den Brücken von Madison County – holzüberdachten Monumente, die er für den „National Geographic” fotografieren will.

Da sich Francescas Familie nicht in der Stadt befindet, begleitet sie ihn als Führerin auf der Suche nach Motiven. Die beiden kommen sich näher und verlieben sich. Aber nach vier Tagen ist Francescas Ehemann wieder zu Hause. Francesca muss sich entscheiden …

Was zu sagen wäre

Überraschung: Clint Eastwood (s.u.) inszeniert ein romantisches Kammerspiel mit ihm in der Nebenrolle; aber mit Clint Eastwood, der im Regen steht und verloren hat. Die Überraschung an diesem Film ist nicht, dass der harte Eastwood und die sanfte Streep so gut harmonieren. Die eigentliche Überraschung dieses leisen Films ist, dass Clint Eastwood sich ganz und gar als Mensch zeigt – nicht als Superheld.

Meryl Streep (Am wilden Fluss – 1994; Das Geisterhaus – 1993; „Der Tod steht ihr gut“ – 1992; „Die Teufelin“ – 1989; Jenseits von Afrika – 1985) ist wundervoll – leise, zart, bestimmt. Einmal berühren sich beie aus Versehen im engen Haus. Erschrocken zucken beide zurück – ganz leicht, ganz nebenher wie zufällig. Großes Schauspielerkino.

Wertung: 10 von 10 D-Mark
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