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Kinoplakat: Der Kautions-Cop
What You See Is What You Get
Aniston und Butler als Traumpaar
Titel Der Kautions-Cop
(The Bounty Hunter)
Drehbuch Sarah Thorp
Regie Andy Tennant, USA 2010
Darsteller
Gerard Butler, Jennifer Aniston, Gio Perez, Joel Marsh Garland, Jason Kolotouros, Matt Malloy, Jason Sudeikis, Adam Rose, Christine Baranski, Dorian Missick, David Costabile, Lynda Gravatt, Peter Greene, Jeff Garlin, Siobhan Fallon Hogan u.a.
Genre Komödie, Romantik
Filmlänge 110 Minuten
Deutschlandstart
1. April 2010
Inhalt

Der zuletzt etwas glücklose Kautons-Cop Milo Boyd hat soeben seinen persönlichen Traumjob ergattert: Er soll seine Ex ins Gefängnis bringen! Denn seine geschiedene Frau, die Reporterin Nicole Hurley, ist nicht rechtzeitig vor Gericht erschienen.

Milo glaubt, dieser Auftrag bedeute leicht verdientes Geld für ihn, doch als Nicole ihm abermals entwischt, merkt er, dass es offenbar nichts gibt, das in ihrer Beziehung jemals glatt läuft. Nicole versucht fortan mit allen Mitteln, ihren Ex abzuschütteln, denn sie recherchiert gerade in einem Mordfall und verfolgt selbst die Spur eines Tatverdächtigen.

Kinoplakat: Der Kautions-CopDas zerstrittene Paar versucht, sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst auszutricksen – bis die beiden plötzlich um ihr eigenes Leben rennen müssen. Milo und Nicole glaubten, ihr Versprechen, sich immer zu lieben, zu ehren und einander zu gehorchen, bis dass der Tod sie scheidet, war bereits schwer einzuhalten – doch wie sich jetzt herausstellt, ist es noch weit schwieriger für die zwei, am Leben zu bleiben …

Was zu sagen wäre

Klassisches What-You-see-is-what-You-get-Movie. Gerard Butler darf in seiner Paraderolle als charmantes Raubein glänzen (da muss er sich nicht anstrengen) und Jennifer Aniston („Er steht einfach nicht auf Dich“ – 2009; „Trennung mit Hindernissen“ – 2006; „Entgleist“ – 2005; … und dann kam Polly – 2004; Bruce Allmächtig – 2003) gibt mal wieder „Rachel“, jene liebenswerte, weil etwas chaotische Frau, mit der jeder zweite TV-Gucker um die Jahrtausendwende eine – asexuelle – Affaire unterhielt, als sie jenen Rachel-Charakter für die Sitcom „Friends“ (1994 – 2004) formte. Ihre Nicole, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist, ist bissig, schlagfertig, wunderbar frisiert und steckt in sehr knapp sitzenden Klamotten. Sehr sexy, sehr darauf bedacht, nur ja auch genau so zu wirken. Bei der 42-jährigen Aniston wirkt das bei aller souverän ausgespielten Routine etwas eindimensional – sollte die Frau nicht mehr auf dem Kasten haben als auf Körper geschnittene Kleidchen?

Der Film reitet die Buddy-Movie-Welle, die in den 1980er-Jahren hochkam mit Filmen wie „Nur 48 Stunden“ (1982) oder Lethal Weapon (1987). Zwei ungleiche Partner, deren Unvereinbarkeit für den Spaß am Film sorgt, dazu ein halbwegs schießwütiger Drogen- oder Falschgeldplot. Das funktioniert gut. Das Beziehungschaos ist charmant gespielt, die Krimihandlung auf ordentlichem Niveau, also bestes Kino von der Stange, eben WYSIWYG.

Wertung: 3 von 7 €uro
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