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Kinoplakat: Celebrity – Schön. Reich. Berühmt.
Abrechnung mit falschen Träumen
Woody unter den Schönen & Reichen
Titel Celebrity – Schön. Reich. Berühmt.
(Celebrity)
Drehbuch Woody Allen
Regie Woody Allen, USA 1998
Darsteller Kenneth Brannagh, Judy Davis, Hank Azaria, Leonardo DiCaprio, Melanie Griffith, Famke Janssen, Michael Lerner, Joe Mantegna, Bebe Neuwirth, Winona Ryder, Charlize Theron u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 113 Minuten
Deutschlandstart
8. April 1999
Website woodyallen.com
Inhalt

Lee Simon schreibt. Er hat zwei Romane veröffentlicht, die kaum jemand lesen wollte. Er arbeitet an seinem dritten und verdient seinen Lebensunterhalt mit Reiseberichten. Die Redaktion einer Zeitung überträgt ihm die Gesellschaftsspaklten. Er soll sich in den Kreisen der Schönen und Reichen umtun. Das hat Folgen.

Simon findet Gefallen an seiner Rolle und verspricht sich hiervon mehr, als von seiner Eheroutine zu Hause. Kurz: Er trennt sich von Ehefrau Robin und dtürzt sich ins Getümmel auf der Suche nach Erfolg, Sex und der Frau fürs Leben. Er versucht, an die Filmdiva Nicole und ein gefeiertes Supermodell heranzukommen oder dem jungen, egozentrischen Schauspieler Brandon sein Drehbuch schmackhaft zu machen.

Lee Simon will zu viel auf einmal und er wird nervös, als er sieht, wie auch Robin, seine Ex, nach der Trennung aufblüht, mit dem Produzenten Tony Gardella ein TV-Format entwickelt, in dem sie Berühmtheiten beim Mittagessen im Restaurant kurz interviewt. Lee selbst hat derweil Pech: Gerade ist seine aktuelle Freundin Bonnie ein- und wieder ausgezogen, nachdem er ihr eröffnet hatte, dass er eigentlich die Schauspielerin Nola liebt. Beim Auszug hat Bonnie rasch noch das Manuskript zu Lees drittem, nahezu fertigem Roman vernichtet, der ihm endlich den Durchbruch bringen sollte …

Was zu sagen wäre

Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg' auch keinem anderen zu. Oder: Wer anderen ein Bein stellt, fällt selber. Stadtneurotiker Woody Allen lässt seinen recht erfolglosen Protagonisten, den Kenneth Brannagh (Gingerbread Man – 1998; „Hamlet” – 1996; „Othello” – 1995; Mary Shelleys Frankenstein – 1994; „Viel Lärm um nichts” – 1993; „Schatten der Vergangenheit” – 1991) in bester Allen'scher Hyperaktivität gibt, in der Welt der Berühmtheiten das Glück suchen.

Der in Schwarz-Weiß fotografierte Film besticht durch pointierte, witzige Dialoge und dramatische Fallhöhe.

Wertung: 10 von 11 D-Mark
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