Kinoplakat: Buckaroo Banzai – Die 8. Dimension
Ermüdender Genre-Mix, der
sich selbst nicht ernst nimmt
Titel Buckaroo Banzai – Die 8. Dimension
(The Adventures of Buckaroo Banzai Across the 8th Dimension)
Drehbuch Earl Mac Rauch
Regie W.D. Richter, USA 1984
Darsteller

Peter Weller, John Lithgow, Ellen Barkin, Jeff Goldblum, Christopher Lloyd, Lewis Smith, Rosalind Cash, Robert Ito, Pepe Serna, Ronald Lacey, Matt Clark, Clancy Brown, William Traylor, Carl Lumbly, Vincent Schiavelli u.a.

Genre Abenteuer, Komödie
Filmlänge 103 Minuten
Deutschlandstart
10. August 1984
Inhalt

Dr. Buckaroo Banzai ist ein Physiker, Neurochirurg, Abenteurer und Musiker (in seiner Rockband the Hong Kong Cavaliers) frisiert seinen Oszillations-Overthruster auf Warp-Geschwindigkeit hoch. so gelingt es ihm, als erster Mensch in die 8. Dimension zu reisen und heil zurückzukehren!

Dr. Emilio Lizardo, der eigentlich Lord John Whorfin aus der 8. Dimension ist, bricht unter dem Eindruck dieser Ereignisse aus einer Irrenanstalt aus. Sein Ziel ist es den Alpha-Laser zu stehlen und mit dessen Hilfe wieder in seine Heimatdimension zurückzukehren. Whorfin, einst der Führer der roten Lectroiden von Planet 10, wurde in die 8. Dimension verbannt, nachdem seine Herrschaft durch die guten schwarzen Lectroiden beendet wurde. Durch ein fehlgeschlagenes Experiment von Dr. Lizardo gelang ihm 1938 die Flucht auf die Erde. Whorfin tut sich nun mit anderen roten Lectroiden der 8. Dimension zusammen, die eine Scheinfirma namens Yoyodyne Propulsion Systems gegründet haben.

Kinoplakat: Buckaroo Banzai – Die 8. DimensionKlare Sache, dass Banzai dem verrückten Wissenschaftler die Stirn bietet. Aber es gelingt Banzai nicht rechtzeitig, den Diebstahl des Alpha-Lasers abzuwenden. Nun stehtb das Schicksal des Universums auf dem spiel zwischen roten Lectroiden, Menschen und schwarzen Lectroiden …

Was zu sagen wäre

Eigentlich sollte ich mich freuen. Diese Story ist die bis dato am durchgeknallteste Comic-Science-Fiction-Fantasy-Posse, die ich im Kino erlebt habe. Da kommen sogar die Godzilla-gegen-komische-Aliens-Filme nicht mit.

Nun fehlt aber dem Film ein roter Faden. Der Genre-Mix verheddert sich in einem heillosen Durcheinander, bei dem ich nach einiger zeit ermattet abwinke. Der Film nimmt nicht eimal seine eigene Handlung ernst, was dazu führt, dass auch mir egal ist, was da auf der Leinwand passiert. Auch würde dem Film der ein oder andere Schauspieler gut tun, der seinen Job ernst nimmt. Den Figuren, die hier durch die Kulissen stolpern, fehlt die ordnende Hand eines regisseurs mit Überblick – aber für den ist W.D. Richter erkennbar nicht der richtige.

Richter ist schon überfordert, seinen Plot im Auge zu behalten, wie soll er da Schauspielern sagen, wie sie jeweils zu spielen haben. Vielleicht hat er ja wirklich auf den Erkenntnis gewinnenden Durchbruch in einer Fortsetzung geglaubt, in der dann alle roten, schwarzen und sonstwie bunten Fäden zusammengelaufen wären. Diese Fortsetzung wird im Abspann auch als „Buckaroo Banzai versus the World Crime League“ angekündigt; aber die ist nie erschienen. Das ist ganz gut so.

Wertung: 3 von 9 D-Mark