Kinoplakat: Batman v Superman: Dawn of Justice
Interessante Debatte, kein Humor.
Kein guter Film – ein guter Trailer
Titel Batman V Superman: Dawn of Justice
(Batman V Superman: Dawn of Justice)
Drehbuch Chris Terrio + David S. Goyer
nach den Comics von Jerry Siegel und Joe Shuster (Superman) sowie Bob Kane + Bill Finger (Batman)
Regie Zack Snyder, USA 2016
Darsteller Henry Cavill, Ben Affleck, Gal Gadot, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Holly Hunter, Amy Adams, Laurence Fishburne, Diane Lane, Lauren Cohan, Jeffrey Dean Morgan, Jason Momoa, Ezra Miller, Michael Shannon, Tao Okamoto, Ray Fisher, Bauley Chase, Michael Cassidy, Scoot McNairy, Robin Atkin Downes, Dan Amboyer, Christina Wren, Harry Lennix, Stephanie Koenig, Callan Mulvey u.a.
Genre Comic-Verfilmung
Filmlänge 151 Minuten
Deutschlandstart
24. März 2016
Website batmanvsuperman.dccomics.com
Inhalt

Bruce Wayne wird in Metropolis Zeuge, wie die Stadt durch den außerirdischen Offizier General Zod zerstört wird, wobei auch ein Hochhaus seines Unternehmens zerstört wird und zahlreiche Menschen sterben. Wayne macht für die Zerstörung der Stadt Superman verantwortlich, fürchtet, dass dieser eines Tages gegen die Menschheit aufbegehren wird und plant, ihm Einhalt zu gebieten. Dabei kann Wayne mit Hilfe seines Butlers Alfred Pennyworth Kryptonit beschaffen, ein Element, das Superman schwächen kann.

Der Unternehmer Lex Luthor, der Superman ebenfalls als Bedrohung sieht, überzeugt Senatorin June Finch, ihn Kryptonit aus dem indischen Ozean bergen zu lassen. Reporter Clark Kent, hinter dem sich Superman verbirgt, bewertet Batmans Methoden, Kriminelle zu bekämpfen, als unmoralisch und fordert ihn bei einer Konfrontation auf, die Verbrechensbekämpfung als Batman zu beenden. Senatorin Finch bestellt Superman zu einer Anhörung vor dem Kapitol ein, wo die Angemessenheit seiner Taten erörtert werden soll. Bei dieser Anhörung kommt es zu einem von Lex Luthor initiierten Bombenanschlag, welcher etliche Anwesende (einschließlich Senatorin Finch) tötet. In der Öffentlichkeit erscheint allerdings Superman als der Schuldige.

Lex Luthor erforscht die Leiche von General Zod, nimmt Kents Ziehmutter Martha als Geisel und fordert Superman auf, Batman innerhalb einer Stunde zu töten, wenn die Geisel überleben soll. Superman geht daher dem Signal Batmans nach, der sich inzwischen für den Kampf gerüstet hat und auf Superman wartet.

Während Superman Batman um Hilfe bitten will, greift Batman Superman an und es kommt zum Zweikampf. Mit Hilfe des Einsatzes von Kryptonit behält Batman die Oberhand. Währenddessen hat Lex Luthor aus der Leiche Zods das Monster Doomsday erschaffen und lässt es auf die Menschheit los …

Was zu sagen wäre

Zu behaupten, „Batman V Superman: Dawn of Justice“ sei ein guter Film, ist sicher übertrieben; ich frage mich, ob ich überhaupt einen Film gesehen habe – also dieses alte Ding: Bilder und Figuren und Dialoge, die einen Spannungsbogen erzeugen und in einem dramatischen Finale gipfeln. Ein Finale gibt es und was für eins: ein Finale Grande sozusagen, das mit der Stadt Metropolis das anstellt, was es mit dem hier gesehenen Produkt anstellt. Das Finale macht es kaputt.

Die Story

Die Story ist … wirr. Sie erzählt, was auch die Konkurrenz von Marvel seit einigen Filmen erzählt: Wie passen Superhelden eigentlich in die Welt der Menschen? Eine Diskussion, die die X-Men seit ihren Anfängen erdulden müssen – was vielleicht ein Grund für ihren Erfiolg in den Comicheften ist; kaum tauchte diese Diskussion auch in den X-Men-Filmen auf, wurden auch diese besser.

Ausgerechnet Bruce Wayne ist es, der in Superman eine Gefahr sieht. Bruce Wayne, der als Batman dazu übergegangen ist, Gesetz und Moral im Aktenschrank zu lassen und seine Gegner mit Brandeisen zu markieren, sieht in Superman einen selbstgerechten, gottgleichen Mörder, eine künftige Gefahr für die Menschheit, die er einhegen muss. Dabei übersieht er die viel größere Gefahr und flirtet mit anderen potenziellen Gefahren, die sich aber zum Glück als weitere Heldin vorstellt, die schon sehr lange im Geschäft ist: Wonder Woman. In Gastrollen tauchen der blitzschnelle Flash sowie das Meereswesen Aquaman auf. Die viel größere Gefahr ist Tycoon Lex Luthor, der den kryptonischen Doomsday erschafft, eine genetische Manipulation, die im Comic einst Superman den Garaus machte. „Batman V Superman“ ist ein zweieinhalbstündiger Trailer auf Things To Come.

Die Figuren

Was dieser Lex Luthor eigentlich so genau möchte, was ihn antreibt, bleibt unbeantwortet – eine der vielen Baustellen in diesem Film. Er jagt Grünem Kryptonit hinterher, um Superman zu vernichten, soweit so gut, das macht Lex Luthor seit 80 Jahren. Aber warum erschafft er Doomsday, der Superman vernichten soll und danach … danach? Darum geht es nicht, die Frage stellt der Film nicht, muss sie also auch nicht beantworten. Würde er sie beantworten, käme er zu dem Schluss, dass Luthor wohl nicht mehr als ein Suizid-gefährdeter Irrer sein muss, der mit seinem Suizid sukkzessive acht Milliarden Menschen töten will. Das ist irgendwie keine gute Geschäftsidee. In den alten Comiczeiten war lex Luthor als brillanter Kopf eingeführt. Sein ewiges Ziel: Superman vernichten und der neue Mächtigste der Erde zu werden. Im Kino hat sich die Figur nie von Gene Hackman erholt, der aus ihm 1978 eine Witzfigur gemacht hat. Da konnte auch Kevin Spacey unter Bryan Singers Regie nichts mehtaus dem Profi-Schurken machen. Jesse Eisenberg jetzt fällt noch weniger ein. Er spielt ihn, wie Heath Ledger seinen Joker, nur ohne Narben und Schminke und ohne Finesse. Ein hibbelnder Nerd mit irre viel Geld. Seine Brillanz bleibt bloße Behauptung. Sein scharfer Verstand klingt nicht ein einziges Mal an. So etwas ist für Trailer ja auch nicht vorgesehen.

Batman? Ben Affleck mit ergrauten Schläfen gibt einen guten Bruce Wayne ab. Der Mann hatte immer was altväterlich Kantiges in seiner Mission und seit sich Frank Miller in Batmans fünftem Comic-Jahrzehnt dieser Figur angenommen hat, ist mit Wayne ohnehin keine Familiengeschichte mehr zu erzählen. Affleck – das zeigten schon die Trailer – passt mit kantigem Kinn und stechendem Blick gut in die verfilmte Comicfigur. Etwas mehr Charakter hätte der Film ihm allerdings schon geben können. Er lebt zwischen Ruinen, Computermonitoren und seinem Butler Alfred, den Jeremy Irons liebevoll so spielt, wie Alfred immer schon war: hilfsbereit, loyal und sehr kompetent. Einmal sehen wir Bruce Waynes neues Domizil, ein Glashaus am See in der Dämmerung, im Bett ist neben ihm die Hüfte einer Frau zu erkennen. Wer das ist? Wo die hineinpasst in Waynes depressiven Alltag? Egal – zum Milliardär Bruce Wayne gehört eine Frau im Bett irgendwie dazu. Wer braucht heute noch Figurenzeichnung?

Alien zwischen Nietzsche und Ayn Rand

Superman? Eine undankbare Figur auf der Leinwand – quod erat demonstrandum seit 1978. Ein Mann, der alles kann, ist langweilig; also drehen sich alle Superman-Filme darum, dass ein Gegner Grünes Kryptonit gegen den Mann im Cape einsetzt. Der vorliegende Film führt die Gott-Debatte weiter, die Man of Steel schon aufgeworfen hat, wo Superman noch an einem Jesus-Komplex litt. Fairerweise muss ich sagen: Nicht Superman leidet an einem Gott-Komplex. Andere, Bruce Wayne etwa oder Lex Luthor, reden unablässig davon; und Zack Snyder, der Regisseur des Ganzen, verfällt diesem Wahn und inszeniert nicht das Drehbuch, sondern die Sprüche der Mahner.

Wayne und/oder Luthor raunen aus dem Off was von Gott und Allmächtig und Snyder zeigt passend den Kryptonier am Himmel schwebend aus der Froschperspektive im Gegenlicht, während sich ihm hilfesuchend Hände entgegen strecken. In Reportagen nennt man das, eine Text-Bild-Schere vermeiden – der Zuschauer muss sehen, was er im Off hört. Wäre dieser Film eine Reportage, hätte Snyder also alles richtig gemacht. Hier ist es falsch und unterstreicht Snyders mangelhafte Fähigkeit, als Regisseur schlüssig zu erzählen; er ist ein Mann des Wucht-Bildes. Dauernd sucht er nach einem prickelnden Motiv und es ist ihm ebenso dauernd egal, ob diese s Motiv der Story gerecht wird. Am Ende einer jeweiligen Rettungstat – Kind aus brennendem Haus retten, Menschen aus Überschwemmungsgebieten retten – geriert sich Superman in den Erzählungen der Gegner wie ein Anzubetender. Er selbst? Will einfach helfen. Nach getaner Rettung fliegt er heim und setzt sich mit sich und der Menschheit hadernd zu seiner Freundin in die Badewanne.

Wonder Woman? Auf sie legt Zack Snyder nicht so viel wert, weiß aber, wie populär sie bei den Fans des DC-Reuchs ist. also darf sie charmant mit den Wimpern klimpern und Doomsday ein paar Schnitte mit ihrem Schwert beifügen … Schwert? Ja, Schwert! Ihre eigentliche Waffe, das Lasso, kommt zwar auch zu einem (Alibi-)Einsatz, aber Schwert ist Znyder offenbar lieber, martialischer. Dazu darf WW schreien und springen. Das israelische Model Gal Gadot (The Fast and the Furious) spielt Wonder Woman. Sie tut das so gut es die leere Rolle erlaubt. Im Gespräch für die Rolle waren auch Jaimie Alexander, die dann allerdings schon beim Konkurrenten Marvel als Lady Sif in denThor-Filmen spielt und Elodie Yung, die sich allerdings auch Marvel gegriffen hat; dort sielt sie in der TV-Serie „Daredevil“ die Elektra. Gadot, Alexander und Yung sind alle ähnliche Typen – da wäre die eine so gut wie die andere; Jamie Alexander viellekicht noch am ehesten geeignet.

Ein Superheld dazwischen

Snyder hat kein Gespür für die Figuren und die Momente, die über die gerade gezeigte Szene hinausgehen. Schlimmer: Wahrscheinlich ist ihm das auch egal. In Man of Steel war Superman ein Zweifelnder. In „Batman V Superman“ ist er ein Zerrissener; irgendwas zwischen Nietzsches Übermenschen und dem idealisierten Tu-was-Deine-Bestimmung-ist-Helden aus der Ayn-Rand-Konnotation – zerrissen zwischen dem manischen Zwang, helfen zu wollen und der Reaktion der Welt darauf. Tatsächlich ist Snyders Man of Steel irgendwas dazwischen – und damit nichts.

Supermans alter ego Clark Kent … ist ein Zauberer. Es gibt im Film die Szene, als sich Kent und Wayne zum ersten Mal gegenüberstehen und so einen wer-hat-den-übleren-Superhelden-in-der-Stadt-Dialog führen. Lex Luthor kommt hinzu und sagt „Bruce WAYNE trifft Clark KENT. Ich liebe es, Leute zusammenzubringen.“ Das klingt so, als habe er gesagt Bill Gates trifft Donald Trump. Dabei bekommen wir Clark Kent beschrieben als einen Reporter, der irgendein Football-Spiel zu einer Story hochjazzen muss, der nie einen Artikel liefert, seinen Job im kriselnden Zeitungsgeschäft („Niemand liest mehr Zeitung, Kent!“, sagt sein Chefredakteur Perry White) zauberhafterweise aber trotzdem nicht verliert – kurz: Er ist eine Nullnummer mit offenbar heimlichem Potenzial. Warum soll es einen Wow-Effekt haben (wie Luthor impliziert), wenn Kent auf Wayne trifft. Dieser Moment ist deshalb so bedeutend, weil der Film ab hier in die Hose geht. In dieser Szene nämlich sind die letzten Argumente zum Thema des Films – Was darf ein Superheld? – ausgestauscht, während der Film aber noch mehr als eine Stunde weiter läuft, ohne Erhellendes hinzuzufügen.

Die Meta-Ebene: Wann ist ein Held ein Held?

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) hat mit Captain America: Winter Soldier begonnen, sich an der Frage abzuarbeiten, ob wir Superhelden brauchen oder ob wir Superhelden fürchten sollten. Es ist ja schon bemerkenswert: Kaum tauchen kostümierte Figuren in der Welt auf, tauchen auch Monster, Aliens oder einfach nur schwerbewaffnete Verrückte auf und treiben mit ihrer Zerstörungswut Versicherungen in den Ruin; das eine bedingt das andere, quid pro quo, Yin und Yang. Wäre also die (Comic-)Welt eine bessere, gäbe es die Superhelden nicht? Oder wäre sie gerade mal dem Untergang geweiht?

In den Comics diskutiert Marvel das schon länger, aber bleiben wir beim Film. Das MCU macht das sehr clever mit politisch klar positionierten Schauspielern wie Robert Redford, pointierten Dialogen, die die Zwickmühle zwischen Sicherheitsbedürfnis der Menschen und Überwachungslust der Dienste thematisieren und mit Sidekicks, die dem Drama eine Prise Humor mitgeben. Zack Snyders Superhero-Universe hat das nicht.

Die Angst des Regisseurs vor zu viel Dialog

Snyder ist sich selbst genug. Der gerade 50 gewordene Regisseur inszeniert, wie er auftritt: drahtig mit großflächigen Tatoos. Viel bunte Oberfläche, wenig (oder nichts Bekanntes) darunter – ein Poser. Seine Helden sind Sentenzen-Sprecher; jeder Satz klingt existenziell. Nun ist Humor keine Voraussetzung für spannendes Kino und in der Tat ist es lange Zeit unterhaltsam, Snyders humorlodem Film zu folgen. Er ist erfrischend selten bombastisch. Nachdem das zerstörerische Finale von Man of Steel nochmal episch nacherzählt worden ist, bleiben die Bilder zwar aufgeblasen, die Töne aber werden leise. So leise, dass Snyder – wohl aus Angst, sein Film könne zu textlastig werden – seinem Bruce Wayne Albträume ins Hirn fabuliert, in denen er gegen einen faschistischen Superman antreten muss und ihm der superschnelle „Flash“ irgendwie aus einer anderen Dimension etwas zuzurufen versucht. Dieses Szenen stehen in keinem Zusammenhang innerhalb dieses Films, wirken wie ein Trailer im Trailer.

Von diesen Ausrutschern abgesehen bleiben die Dialoge in diesem ruhigeren Teil des Films differenziert – stanzenhaft, aber wir sind in einer Comicverfilmung, da erwarten wir keine Dostojewski-Dialoge. Es ist eine auf Subjekt-Prädikat-Panzerfaust heruntergebrochene Debatte über das Verhältnis von Mensch zu Übermensch zu Gott und dem ganzen Rest mit einem schwer vorhersehbar kitschig-moralischem Höhepunkt. Der blau-rote Held, der sich und sein Tun nie in Frage gestellt hat, anders als der Zyniker mit dem Fledermausumhang oder Lex Luthor, der weiß, dass Angst vor den Anderen als Waffe immer funktioniert –  stirbt – natürlich, war ja in der Vorlage auch so. Aber ein Kryptonier unter gelber Sonne stirbt nie so ganz und wird ja – auch hier wieder: Es ist nur der Trailer für coming attractions – schließlich noch gebraucht!

Wenn Ihr doch geredet hättet …

„Dialog ist der Schlüssel zur Demokratie“, sagt mehrfach die honorige Senatorin Finch aus Kentucky, die uns ein Wiedersehen mit Holly Hunter beschert (Moonlight Mile – 2002; O Brother, Where Art Thou? – 2000; Lebe lieber ungewöhnlich – 1997; Familienfeste und andere Schwierigkeiten – 1995; Copykill – 1995; „Das Piano“ – 1993; Always – Der Feuerengel von Montana – 1989; „Broadcast News“ – 1987; „Arizona Junior“ – 1987), „wir müssen reden“. Aber im Cinematic Universe der DC-Comics reden sie eben nicht, was es einfacher macht, zur nächsten Prügelszene überzuleiten. Vor allem Bruce Wayne redet nicht, der es doch eigentlich besser wissen müsste, es aber erst nach einem weiteren tragischen Zwischenfall erkennt und fortan – Ta-Daaa – eine Superheldentruppe zu formen bereit ist – der vorliegende Film hat einige schon gezeigt. Jetzt kann das Konkurrenzprodukt (zu Marvels sehr erfolgreichen Avengers) aus dem Hause DC an den Start gehen: „The Justice League Part One“ kommt am 16. November 2016 in die europäischen Kinos. „Batman V Superman: Dawn of Justice“ ist unter dieser Voraussetzung der ganz unterhaltsame, aber schwerblütige und überlange Trailer dazu.

Natürlich hat das mit Kinofilm alles nichts mehr zu tun – so etwas gehört in die Reihe der unterhaltsamen TV-Serien, die momentan so In sind. Da würde der entfesselt um sich schießende und tötende Batman auch viel glaubhafter hinpassen, als der (bei Netflix) gerade in der zweiten Staffel zwischen schlitzenden, mordenden, ballernden Ninjas schwer moralisch Töten-ist-böse deklamierende Daredevil. Aber Kino und das, was ich am Kino so faszinierend finde – Menschen, Bilder, Kamerabewegungen, geschliffene Dialoge, pointierter Bildschnitt – ist zurzeit nicht so angesagt – und also nehme ich was da ist.

Ich möchte im nachtschwarzen Tunnel einen Funken Licht sehen …

Wertung: 2 von 8 €uro