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Kinoplakat: 10 Dinge, die ich an Dir hasse
Eine flotte Teenie-Romanze
nach Shakespeare-Vorlage
Titel 10 Dinge, die ich an Dir hasse
(10 Things I Hate About You)
Drehbuch Karen McCullah Lutz + Kirsten Smith
nach William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“
Regie Gil Junger, USA 1999
Darsteller Heath Ledger, Julia Stiles, Larisa Oleynik, Joseph Gordon-Levitt, David Krumholtz, Andrew Keegan, Susan May Pratt, Gabrielle Union, Larry Miller, Daryl Mitchell, Allison Janney, David Leisure, Greg Jackson, Kyle Cease u.a.
Genre Komödie, Romanze
Filmlänge 97 Minuten
Deutschlandstart
21. Oktober 1999
Inhalt

Die Stratford Schwestern könnten unterschiedlicher kaum sein: hier die hübsche und beliebte Bianca, die noch nie ein Date hatte, da Kat, ein übelgelauntes, aber sehr gut aussehendes Biest, deren bösartiger Zynismus nur noch von ihrer unerschütterlichen Fähigkeit übertroffen wird, noch jeden in die Flucht zu schlagen, der auf die Idee kommt, eventuell Interesse an ihr zu zeigen.

Unglücklicherweise verbieten es die strengen Regeln im Hause Stratford, dass Bianca einen Freund mit nach Hause bringt, bevor ihre abscheuliche Schwester liiert ist – angesichts Kats abschreckenden Verhaltens eine ziemlich unwahrscheinliche Möglichkeit. Biancas Sehnsucht nach Romantik mündet in einen Plan: Sie will Kat mit deren männlichen Äquivalent verkuppeln, einem Typen, der so verrufen ist, dass es Kat geradezu herausfordern müsste, ihn von ihrem versteckten Charme zu überzeugen.

Das Chaos ist komplett, als Biancas („Ich-möchte-gerne-Dein-Liebhaber-sein“-) Freund Patrick Verona besticht – einen mürrischen Typen mit mysteriöser Vergangenheit. Patrick soll Kat den Hof machen und sie erobern …

Was zu sagen wäre

Die Komödie ist eine Variation des klassischen Shakespeare-Stücks „Der Widerspenstigen Zähmung – The Taming of the Shrew“ – nicht zufällig heißen die Schwestern Stratford mit Nachnamen. Shakespeare lebte in Stratford-upon-Avon.

Die Umsetzung der Geschichte an eine High-School funktioniert sehr gut. Statt der klassischen Shakespeare-Figuren tauchen die üblichen High-School-Figuren auf – der Footbaal-Star, der Dicke, der Nerd, die Schüchterne und der gutherzige Rüpel. Es macht Spaß, Heath Ledger („P.C. – Ein Genie auf vier Pfoten – 1997; „Blackrock“ – 1997) und Julia Stiles („Wide Awake“ – 1998; „Bad Girl – Mord ist keine Lösung“ – 1998; „Vertrauter Feind“ – 1997) bei ihrem Balztanz zuzuschauen. Und mehr kann ich auf dieser Ebene nicht erwarten.

Es gab in den Nuller-Jahren noch einen Versuch in diese Richtung – da wurde Shakespeares „Othello“ an die High-School geholt – genauer gesagt, aufs Basketballfeld. Auch in „O – Vertrauen, Verführung, Verrat“ (2001) spielte Julia Stiles die weibliche Hauptrolle.

Wertung: 9 von 11 D-Mark
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